Erster Minister Rhun ap Iorwerth hat gelobt, den berüchtigten Engpass der Brynglas-Tunnel auf der M4 anzugehen, nannte ihn ein 'wirtschaftliches Problem für Wales' und bestand darauf, dass die Antwort 'straßenbasiert' sein müsse – wobei genau welche Straßen, bleibt bequem vage.
Bei der Urdd Eisteddfod auf Anglesey bestätigte der Plaid-Cymru-Vorsitzende, dass seine Partei die vorgeschlagene M4-Entlastungsstraße – die sogenannte 'schwarze Route' – seit 'vielen, vielen Jahren' abgelehnt habe und sie für 'unnötig' halte. Dies, obwohl die Entlastungsstraße speziell gebaut wurde, um die Brynglas-Tunnel zu umgehen, die bei Verkehrsspitzen etwa so gut funktionieren wie ein Kreisverkehr zur Hauptverkehrszeit.
Stattdessen brachte ap Iorwerth Alternativen ins Spiel, darunter die Stärkung des Straßennetzes mit der alten A40 und der 'blauen Route', die eine bestehende vierspurige Straße durch South Newport ausbauen würde. Er schloss auch eine neue dritte Menai-Überquerung auf Anglesey nicht aus, nachdem die Menai-Hängebrücke innerhalb von zwei Tagen dreimal geschlossen wurde – was vermutlich die Geduld der lokalen Fahrer bis zum Äußersten strapazierte.
Der Erste Minister bekräftigte auch, die zweijährigen Wartezeiten im NHS innerhalb eines Jahres zu beenden, obwohl sein eigener Gesundheitsminister andeutete, dass es bis zu vier Jahre dauern könnte. Auf die Diskrepanz angesprochen, bestand ap Iorwerth darauf, dass sie nicht unterschiedliche Dinge sagten, gab aber zu, dass er 'ehrlich' sein werde, wenn es 'Steine im Weg' gebe – vielleicht eine Metapher, die er für die M4 aufheben sollte.
Zu Sozialleistungen argumentierte ap Iorwerth, dass das Sozialsystem nicht 'als etwas Schlechtes' diskutiert werden sollte, und fügte hinzu, dass Menschen zwar unterstützt werden sollten, das Sicherheitsnetz nicht zu benötigen, aber einige es immer brauchen werden, und 'es ist nur richtig, dass wir uns um sie kümmern.' Eine Einstellung, die – anders als die M4 – wahrscheinlich nicht zu viel Stau führen wird.