Monarchfalter-Wanderung zeigt Anzeichen der Erholung – großartige Neuigkeiten für alle, die Schönheit und Schmetterlinge lieben
Der Autor besucht Monarchfalter-Schutzgebiete in Mexiko, stellt fest, dass es den Faltern dank Schutzmaßnahmen etwas besser geht, und erfährt, dass einige offenbar Karibikurlaub genießen.
Der Himmel über dem Schmetterlingsreservat El Rosario, Teil des mexikanischen Monarchfalter-Biosphärenreservats, war erfüllt von Millionen flatternder Gestalten, deren Flügel so heftig schlugen, dass die Vibrationen wie ein ferner Wasserfall klangen. Unser Korrespondent, der auf einer rostfarbenen Stute namens Pelucha auf fast 11.000 Fuß geritten war, konnte endlich die schiere Unermesslichkeit der Monarchwanderung erfassen – ein Spektakel, das seit bis zu 20 Jahrtausenden stattfindet, lange bevor die Menschen beschlossen, einen Großteil ihrer Route zuzupflastern.
Die Monarchwanderung ist einer der längsten jährlichen Bewegungszyklen der Erde und erstreckt sich über Tausende von Kilometern von Kanada bis Mexiko. In den letzten fünfzig Jahren haben Bebauung, Herbizide, die globale Erwärmung und organisierte Kriminalität die Reise zunehmend feindselig gemacht. Doch jüngste Populationsschätzungen zeigen für die letzten zwei Jahre einen Aufwärtstrend, dank Schutzbemühungen in Mexiko, den USA und Kanada. Die Falter halten durch, weil es die Aufgabe des Lebens ist zu leben, und weil in diesen fingernagelgroßen Körpern ein Dynamo des Überlebens steckt, der unsere unglaublichsten Maschinen beschämt – obwohl sie wohl auf den Wimpernkleber verzichten könnten, mit dem Sender befestigt werden.
Die Navigation der Monarchfalter beruht auf einem biologischen Kompass, der das Erdmagnetfeld wahrnimmt, zirkadianen Uhren in ihren Fühlern und Augen, die Lichtwinkel erkennen. Sie können 100 Meilen am Tag fliegen, sich in Wolken versammeln, die auf Wetterradar sichtbar sind, und wurden von Segelflugpiloten über 10.000 Fuß gesichtet. Sie sind, in den Worten der Forscherin Karen Oberhauser, „störungsangepasste Arten“ wie Ratten oder Tauben – was weniger glamourös klingt, als es aussieht, wenn sie in Oyamel-Tannen hocken.
Doch es gibt Grenzen. Mexikos Landreformprogramm in den 1930er Jahren führte zur Abholzung von Wäldern, das Interstate-System brachte Gewalt von Autos gegen Schmetterlinge, und Roundup-Ready-Pflanzen in den 90ern vernichteten die Wolfsmilch auf großen Farmen. Die Koloniefläche der Monarchfalter sank von 45 Acres im Jahr 1996 auf weniger als zwei Acres im Jahr 2013 – ein Einbruch um etwa 170 Millionen Falter. Dennoch bleibt Hoffnung: neue, reiskorngroße Sender von Cellular Tracking Technologies ermöglichen es Forschern, einzelne Falter wie Cinderella, Eric und Carle (benannt von der 6-jährigen Tochter des Autors) zu verfolgen. Die Daten könnten helfen, unsichtbare Korridore in der Luft zu identifizieren, denen die Mehrheit der Monarchfalter folgt, obwohl einige offenbar Karibikurlaub genießen oder in der Nähe von Ölplattformen im Golf von Mexiko landen.
Die Rückkehr der Monarchfalter ist teilweise hartnäckigen menschlichen Partnern zu verdanken, die ihr Leben – im wahrsten Sinne des Wortes – der Bewahrung der Natur gewidmet haben. Aber hauptsächlich liegt es daran, dass es die Aufgabe des Lebens ist zu leben, und diese Schmetterlinge haben bisher die gegen sie aufgetürmten Widrigkeiten besiegt. Wie bedrohlich diese Widrigkeiten noch sind, ist eine offene Frage, aber für den Moment ist der Himmel erfüllt von Millionen flatternder Gestalten, und das ist etwas, wofür es sich lohnt, den Kopf zu recken.
The Good Times
Nachrichten in deinem Posteingang.
Eine sardonische Zusammenfassung, nach deinem Zeitplan geliefert. Kostenlos. Abmelden wann immer du willst.
Schon angemeldet, aber wir landen nie in deinem Posteingang? Schau in den Spam-Ordner und klicke auf 'Kein Spam' (oder 'Aus Spam entfernen'), um uns aus dem Junk-Mail-Fegefeuer zu befreien. Du hilfst damit auch allen anderen.
Öffnest du einen Monat lang keine unserer E-Mails, wirst du automatisch von der Liste entfernt.
Rewrite Article
Select parts to regenerate with a fresh AI pass. Translations will be updated automatically.
Generate AI Image
Creates a sardonic version of the article image using OpenAI.