In einer Geschichte, die nur von einer Band kommen kann, die sich in Hounslow formierte und in den 1990ern versuchte, wie Crosby, Stills & Nash zu klingen, hat Mark Morriss von den Bluetones die leicht chaotischen Ursprünge ihres größten Hits 'Slight Return' enthüllt. Der Song war der vierte oder fünfte, den sie schrieben, damals noch als Trio ohne Schlagzeuger, und Gitarrist Scott Morriss musste auf eine rudimentäre Zwei-Kassettenrekorder-Methode zurückgreifen, um Gitarrenspuren zu schichten. 'Er gefiel uns, aber wir sind nicht im Zimmer herumgehüpft und haben gesagt: 'Mein Gott, wir werden Millionäre'', gibt Morriss zu. 'Das kam später.'

Als die Band schließlich bei A&M unterschrieb, wollte das Label den Song als Single veröffentlichen, doch die Band zögerte, weil sie bereits eine Demoversion auf blauem 7-Zoll-Vinyl bei ihren Konzerten an ihre Fangemeinde von etwa 200 Leuten verkauft hatten. 'Wir hatten das Gefühl, das wäre ihnen gegenüber unfair', erklärt Morriss. Das Label musste sie überreden, indem es betonte, dass man den Song im Radio hören könne, wollte aber auch den Namen ändern, weil 'Slight Return' nicht im Text vorkommt. (Der Titel ist eine seitliche Hommage an Jimi Hendrix' 'Voodoo Child (Slight Return)' und bezieht sich auf die letzte Zeile: 'I'm coming home but just for a short while.') Schließlich gaben sie nach, und siehe da, der Song ging durch die Decke – er stieg auf Platz 2 der Midweek-Charts ein. Morriss war in einem Waschsalon in Wimbledon, ohne Waschmaschine, als sein Manager ihn mit der Neuigkeit anrief. 'Ich glaube, wir waren nicht bereit für diesen Erfolg', sagt er.

Dreißig Jahre später hat die Band gelernt, den Song zu schätzen, auch wenn sie ihn auf einer Tour so satt hatten, dass sie ihn nicht spielten, was sich als Fehler herausstellte, weil 'die Leute dachten, wir hätten uns für etwas Besseres gehalten'. Morriss spielt ihn jetzt beim Proben in dreifachem Tempo oder als Reggae- oder Funk-Version, stellt aber fest, dass live 'das Publikum ihn liebt. Und wenn du etwas machst, das dem Publikum gefällt, was willst du mehr?' Er räumt auch mit einem hartnäckigen Missverständnis auf: Viele Leute denken, der Song heiße 'Where Did You Go?' – ein Missverständnis, das ihm erst kürzlich auf einem Bauernmarkt begegnete. 'Ja, aber so heißt er nicht', sagte er dem Standbesitzer.