Am 12. August verdunkelte eine totale Sonnenfinsternis den Himmel über Grönland, Island und Spanien und gewährte denen im Pfad der Totalität einen seltenen Blick auf die zarte äußere Atmosphäre der Sonne, die Korona – vorausgesetzt natürlich, das Wetter spielte mit. Denn nichts sagt ‚einmaliges kosmisches Ereignis‘ so sehr wie eine hartnäckige Wolkendecke.
Die NASA, immer die Überfliegerin, entsandte Forscher und Fotografen entlang des Finsternispfads, um die Korona zu untersuchen, das Phänomen festzuhalten und zu beobachten, wie die Finsternis unseren Planeten beeinflusste. Ein Fotograf in Spanien schaffte es, die totale Finsternis und ihre partiellen Phasen einzufangen, bis die Sonne unterging – vermutlich unter stehenden Ovationen.
Währenddessen erwischte ein anderer Fotograf im nördlichen Maine, wo die Finsternis nur partiell war (weil das Universum Lieblinge hat), die Internationale Raumstation mit ihrer siebenköpfigen Besatzung, wie sie an der teilweise verfinsterten Sonne vorbeizischte. Aus etwa 400 Kilometern Höhe knipste auch ein Astronaut an Bord der ISS ein paar Aufnahmen, denn warum nicht eine dritte Perspektive in den Mix werfen?
Um nicht zu übertreffen, flogen NASA-Piloten den Forschungsjet WB-57F in 15.000 Metern Höhe, um dem Schatten der Finsternis zu folgen und ihre Beobachtungszeit zu verlängern. Der Jet trug eine Reihe von Kameras, die hochauflösende Bilder der Korona und Protuberanzen – Wolken aus elektrisch geladenem Gas, die von der Sonne aufsteigen – in mehreren Wellenlängen aufnahmen. Denn Fotos vom Boden sind ja so letztes Jahrhundert.
In Island und Spanien starteten Studententeams des von der NASA finanzierten Nationwide Eclipse Ballooning Project wissenschaftliche Ballons, um den Schatten der Finsternis einzufangen und ihre atmosphärischen Auswirkungen zu untersuchen. Selbst als Wolken in Island die Bodensicht verdeckten, kämpften sich die Ballons durch und sammelten Daten darüber, wie der kurze Verlust von Licht und Wärme die untere Atmosphäre beeinflusste. Das Wetter mag dein Picknick ruinieren, aber es stoppt die Wissenschaft nicht.
Und bevor die Finsternis überhaupt stattfand, nutzten Wissenschaftler von Predictive Science Inc., unterstützt durch NASA-Zuschüsse und Supercomputer, Sonnenbeobachtungen von NASA-Raumsonden und bodengestützten Teleskopen, um das Erscheinungsbild der Korona vorherzusagen. Ihre Vorhersage wurde mit einem zusammengesetzten Bild des NASA-unterstützten DEB-Initiative-Projekts in der Nähe von León, Spanien, verglichen. Denn warum auf das Ereignis warten, um zu wissen, wie es aussehen wird?
The Good Times
Nachrichten in deinem Posteingang.
Eine sardonische Zusammenfassung, nach deinem Zeitplan geliefert. Kostenlos. Abmelden wann immer du willst.
Schon angemeldet, aber wir landen nie in deinem Posteingang? Schau in den Spam-Ordner und klicke auf 'Kein Spam' (oder 'Aus Spam entfernen'), um uns aus dem Junk-Mail-Fegefeuer zu befreien. Du hilfst damit auch allen anderen.
Öffnest du einen Monat lang keine unserer E-Mails, wirst du automatisch von der Liste entfernt.
Rewrite Article
Select parts to regenerate with a fresh AI pass. Translations will be updated automatically.
Generate AI Image
Creates a sardonic version of the article image using OpenAI.