In einer bahnbrechenden Entdeckung, die niemanden überraschen wird, der jemals versucht hat, ein Buch zu lesen, während er durch TikTok scrollt, hat der Schriftsteller David Epstein herausgefunden, dass es eigentlich ganz schön ist, sich auf eine Sache nach der anderen zu konzentrieren. Die Offenbarung kam, nachdem eine Kopfverletzung ihn zwang, sich Nähne holen zu lassen und den Anweisungen der Ärzte zu folgen, sich ein paar Tage lang langsam zu bewegen. Epstein erwartete Ärger, aber stattdessen fühlte er sich glücklich – und, was noch wichtiger ist, er multitaskte nicht wie ein koffeinhaltiges Eichhörnchen.
„Es war weniger das, was ich tat, als das, was ich nicht tat“, erklärt Epstein in einem kürzlich erschienenen Essay. Er beschreibt sein Leben nach den Nähnen als „Monotasking“ – sich auf eine Aktivität nach der anderen konzentrieren, sei es Lesen, Arbeiten am Computer oder Zähneputzen. Der Schmerz in der Nähe seiner Nähne diente als organischer (und ehrlich gesagt extremer) „Multitasking-Monitor“, der ihn jedes Mal zwickte, wenn er versuchte, zu viele Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Epstein argumentiert, dass kreative Arbeit Grenzen braucht und nur innerhalb dieser Grenzen der Raum zum freien Denken entsteht. Aber für den Rest von uns ohne praktisch schmerzhafte Kopfwunden bietet der Atlantic ein paar kuratierte Vorschläge: einen Artikel von 2024 über Elite-Studenten, die keine Bücher lesen können (warum auch jetzt anfangen?), und eine Liste von sieben Büchern von 2023, die dazu gedacht sind, Ihr Telefon aus Ihren kalten, abgelenkten Händen zu reißen.
Als Bonus teilte Leserin Norma J. ein Foto eines „Huhns im Wald“-Pilzes, den sie in ihrem Hinterhof in Montague, Massachusetts, gefunden hat – denn selbst die Natur weiß, wie man sich auf eine Sache konzentriert: ein seltsamer Pilz zu sein.