Die Frühphasen-Venture-Firma A* hat einen 450 Millionen Dollar schweren Fund III angekündigt – ein Beweis, dass selbst in einer Welt voller KI-Hype und Fintech-Chaos noch Platz für einen generalistischen Ansatz ist. Die Firma, die in Unternehmen aus den Bereichen KI-Anwendungen, Fintech, Gesundheitswesen und Sicherheit investiert, plant Schecks in Höhe von 3 bis 5 Millionen Dollar auszustellen und in den nächsten zwei bis drei Jahren mindestens 30 Startups zu finanzieren. Zu den Limited Partnern zählen Nonprofits, Stiftungen und Stiftungsvermögen, wobei die Carnegie Mellon University öffentlich als einer der Geldgeber genannt wird – in der Hoffnung, dass etwas von diesem Venture-Zauber auf ihre Alumni abfärbt.
Gegründet wurde A* im Jahr 2020 von Kevin Hartz und Bennet Siegel. Zuvor sammelte die Firma 2024 einen 315 Millionen Dollar schweren Fund II und 2021 einen 300 Millionen Dollar schweren Fund I ein. Hartz ist ein Serienunternehmer, bekannt als Mitgründer von Xoom (2015 für 1,1 Milliarden Dollar an PayPal verkauft) und Eventbrite (2018 an die Börse gegangen), während Siegel seine Fähigkeiten bei Boston Consulting Group und Altamont Capital Partners verfeinerte, bevor er vier Jahre als Partner bei Coatue Management verbrachte. Zusammen sind sie wie Batman und Robin der Frühphaseninvestitionen – wenn Batman ein Händchen für Ticketing hätte und Robin sich mit Leveraged Buyouts auskennen würde.
Die Firma hat sich auch einen Namen gemacht, indem sie ungewöhnlich junge Gründer unterstützt – ein Trend, der so alltäglich wird wie Startup-Pivots. Hartz sagte TechCrunch letzten Herbst, dass fast 20 % des Portfolios der Firma Teenager-Unternehmer umfasst – denn wer braucht schon einen College-Abschluss, wenn man eine Killer-Idee und eine Toleranz für Ramen hat? Zu den bemerkenswerten Investitionen gehören das Fintech-Liebling Ramp und die KI-Firma Mercor – ein Beweis, dass A* einen guten Tipp erkennt, egal wie alt der Gründer ist.