Mehr als ein Jahrzehnt, nachdem Fitbit unsere kollektive Besessenheit für das Erreichen eines willkürlichen täglichen Schrittziels entfacht hat, bleibt die Frage: Funktionieren diese Dinger überhaupt? ZDNet's unerschrockener Tester schnallte sich eine Apple Watch Series 11, eine Google Pixel Watch 4 und einen Oura Ring 4 um und machte sich auf den Weg zum Prospect Park in Brooklyn, um das herauszufinden – denn nichts sagt journalistische Strenge wie im Kreis zu laufen und bis 1.000 zu zählen.

Der Test umfasste drei Durchgänge – zwei Spaziergänge und einen Lauf – bei denen der Tester manuell 1.000 Schritte zählte und dann die Zählung jedes Geräts verglich. Die Google Pixel Watch 4 erwies sich als die genaueste und lag im Durchschnitt nur 18 Schritte pro Spaziergang daneben. Die Apple Watch Series 11 belegte mit einem durchschnittlichen Fehler von 53,3 Schritten den zweiten Platz, während der Oura Ring 4 mit 56,3 Schritten Abstand das Schlusslicht bildete. Der Tester räumt ein, dass dies kaum ein wissenschaftlicher Volltreffer ist – drei Versuche sind im großen Schema der F&E-Budgets ein Rundungsfehler – aber es macht Spaß, Gadgets ins Schwitzen zu bringen.

Eine entdeckte Eigenart: Apple vergräbt trainingsspezifische Schrittdaten tief in der Health-App, während Google und Oura sie mit einem einfachen Tippen anzeigen. Es ist eine kleine Unannehmlichkeit, aber eine, die einen fragen lässt, warum Apples 400-Dollar-Uhr einem nicht einfach sagen kann, wie viele Schritte man bei einem Spaziergang gemacht hat, ohne eine Schatzsuche zu erfordern. Der Tester empfiehlt letztlich die Pixel Watch 4 für Schrittgenauigkeit, den Oura Ring 4 für Schlaf-Tracking und die Apple Watch für alle, die gerne in Unter-Tabs herumstöbern.