Axel Rudakubana, der 19-Jährige, der drei kleine Mädchen bei einem Taylor-Swift-Tanzkurs ermordete, wurde vom Belmarsh-Gefängnis in die Hochsicherheitspsychiatrie Broadmoor verlegt. Denn nichts sagt ‚Konsequenz für sadistischen Massenmord‘ so sehr wie ein steuerfinanziertes Upgrade in eine Einrichtung, in der man ‚Patient‘ statt Insasse genannt wird.

Die Verlegung erfolgte, nachdem Psychologen entschieden, dass Rudakubana ‚in einer Gefängnisumgebung nicht sicher verwaltet werden kann‘ – was reichlich ironisch ist, wenn man bedenkt, dass er es im Mai schaffte, einen Gefängnisbeamten mit kochendem Wasser anzugreifen. Das Justizministerium versichert uns, dass er weiterhin eingesperrt bleibt und ‚wahrscheinlich nie entlassen wird‘, aber die Familien der Opfer sind verständlicherweise wütend, da er noch vor Monaten als verhandlungsfähig eingestuft wurde.

Rudakubana verbüßt eine Mindeststrafe von 52 Jahren für die Morde an Elsie Dot Stancombe (7), Bebe King (6) und Alice da Silva Aguiar (9) sowie Angriffe auf acht weitere Kinder und zwei Erwachsene. Als Hobby stellte er außerdem Rizin her und besaß ein al-Qaida-Trainingshandbuch. Also, einfach ein durchschnittlicher Teenager mit einem Messerproblem und einer Terroranklage.

Mark Fairhurst von der POA-Gewerkschaft fasste die Situation zusammen: ‚Er ist nicht psychisch krank. Er spielt das System aus.‘ Fairhurst merkt an, dass Rudakubana nun ‚alle Freiheiten genießen wird, die ein gesichertes Krankenhaus ihm gewähren muss‘ und sogar Leistungen erhalten wird – denn anscheinend qualifiziert Bösesein einen jetzt für staatliche Unterstützung.

Broadmoor, Heimat des Yorkshire Rippers und anderer Größen, wird nun Rudakubana beherbergen, wo er ‚obligatorische therapeutische und rehabilitative Programme‘ erhalten wird. Denn was dieser Typ eindeutig braucht, ist Therapie, nicht eine Zelle mit Blick auf vier Wände.