Für manche Frauen ist die zweiwöchige Lutealphase ihres Menstruationszyklus nicht nur eine hormonelle Achterbahnfahrt – es ist eine komplette Abrissparty. Die Prämenstruelle Dysphorische Störung (PMDD) ist eine psychische Erkrankung, die direkt mit den regelmäßigen hormonellen Schwankungen während eines Zyklus zusammenhängt. Betroffene können Wut, Angst, schwere Depressionen und sogar Selbstmordgedanken erleben, die kurz nach Beginn der Menstruation wieder verschwinden. Zwei Frauen, Shariya in den USA und Janna in Deutschland, erzählen, wie PMDD ihr Leben beeinflusst hat.

Trotz ihrer Schwere gibt es nur sehr wenig wissenschaftliche Forschung darüber, warum PMDD auftritt, und Ärzte übersehen oft die Anzeichen oder Symptome. BBC-Gesundheitsreporterin Ruth Clegg berichtet darüber, wie soziale Medien die Wahrnehmung der Störung verändert und zu Änderungen in der Art und Weise geführt haben, wie Ärzte auf Symptome screenen.

Wenn Sie von einem der in dieser Episode angesprochenen Themen betroffen sind oder unter Belastung oder Verzweiflung leiden und Unterstützung benötigen, können Sie mit einem Arzt oder einer Organisation sprechen, die Hilfe anbietet. Informationen über Hilfsangebote in vielen Ländern finden Sie bei Befrienders Worldwide (www.befrienders.org).