Ah, der vertraute Stich, wenn ein geliebtes Spiel so unspielbar wird wie ein Ziegelstein mit Bildschirm. Ob es die plötzliche Abschaltung eines zentralen Servers ist oder das mysteriöse Verschwinden eines digitalen Klassikers aus den Stores – Gamer kennen den Schmerz nur zu gut. Aber kann man gegen diesen digitalen Friedhof etwas tun?

Um diese existenzielle Frage anzugehen, veranstaltet Ars Technica am 11. August um 14:30 Uhr ET ein Live-Gespräch mit Ross Scott, dem Mastermind hinter der Stop-Killing-Games-Kampagne. Als Senior Gaming Editor von Ars habe ich die allzu frühen Tode unzähliger einst blühender virtueller Welten dokumentiert – das ist also persönlich. Ihr könnt das ganze Spektakel live auf YouTube verfolgen, wenn es so weit ist.

Scott startete die Stop-Killing-Games-Bewegung 2024, nachdem Ubisoft die Server von The Crew abgeschaltet hatte und die Spieler in einer digitalen Geisterstadt zurückließ. Seitdem hat er Millionen von Gamern mobilisiert, Regierungspetitionen zu unterschreiben, die gesetzgeberische Maßnahmen für dauerhaften Zugang zu gekauften Spielen fordern – entweder durch fortgesetzte Serverunterstützung oder indem man den Spielern erlaubt, ihre eigenen zu betreiben. Die Bewegung hat bereits eine offizielle Parlamentsdebatte und eine Antwort der Europäischen Kommission ausgelöst, plus vorgeschlagene Gesetze, die sich durch die kalifornische Legislative schlängeln.

Während des Chats werde ich Scott grillen, wie die Bewegung entstanden ist, was die plötzliche Leidenschaft der Gamer für Bewahrung antreibt und ob dieses Problem wirklich mit Gesetzen gelöst werden kann. Wir werden auch darauf eingehen, wie Sonys jüngste Entscheidung, keine PlayStation-Discs mehr zu verkaufen, Öl ins Feuer der Debatte über langfristigen Spielzugang gießt.

Also markiert eure Kalender, stellt eure Wecker und schließt euch uns an für eine Diskussion über die Zukunft des Gamings, die verspricht, lebhaft – und vielleicht ein wenig sarkastisch – zu werden.