Am 28. Februar 2026 beschlossen die USA und Israel, ein neues Kapitel in der Nahost-Diplomatie aufzuschlagen, indem sie groß angelegte Angriffe auf den Iran starteten. Teheran, nie dafür bekannt, eine Beleidigung unbeantwortet zu lassen, reagierte mit Angriffen auf israelische und US-amerikanische Verbündete in der Golfregion. Denn nichts sagt 'Lass uns reden' wie ein regionaler Flächenbrand.

Der oberste Führer des Iran, Ali Khamenei, wurde am ersten Tag getötet – ein kühner Eröffnungszug, der den Ton für das folgende Chaos setzte. Die Straße von Hormus, diese lebenswichtige maritime Arterie, durch die täglich mehr als 100 Schiffe mit etwa einem Viertel der weltweiten Ölexporte fahren, wurde kurz darauf effektiv geschlossen. Denn wer braucht schon globale Ölversorgung?

Seitdem schwankt der Konflikt zwischen Ausbrüchen von Kämpfen und fragilen Waffenstillständen, wobei jede diplomatische Öffnung unweigerlich von neuen Drohungen, umstrittenen Abkommen und erneuten Angriffen gefolgt wird. Es ist fast so, als wären die beteiligten Parteien allergisch gegen Frieden.

Diese Zeitleiste, basierend auf einer Analyse von etwa 4.000 Truth-Social-Beiträgen, 7.700 IRGC-Telegramm-Nachrichten und einer Auswahl von X-Beiträgen, verfolgt sechs Monate voller Angriffe, Drohungen und gescheiterter Diplomatie. Sie zeigt auch, wie der Krieg die Schifffahrt gestört und die Ölpreise auf eine Achterbahnfahrt geschickt hat. Daten zum Schiffsverkehr stammen von Lloyd's List Intelligence (einschließlich 'dunkler Transite' nach dem 28. Februar), Luftangriffsdaten von Acled und Ölpreise von LSEG.

Also schnapp dir dein Popcorn und dein spritsparendes Auto, denn das ist die Geschichte, wie die weltweite Ölversorgung zu einem Verhandlungsgegenstand in einem sehr teuren Spiel namens 'Wer blinzelt zuerst' wurde.