Das heutige Geraune hat sich wieder einmal dabei ertappt, wie es in den Abgrund starrt, einen Ort, an dem die Logik stirbt und die Spekulation regiert. Die neueste Episode beginnt mit Enzo Fernández, der auffällig abwesend in Chelseas Kader war, der gestern Abend Luton im Carabao Cup besiegte. Trotz der Vorab-Versicherungen seines Trainers, dass der argentinische Mittelfeldspieler zum Einsatz kommen würde, war Fernández nirgends zu sehen, was das übliche Flüstern über einen Wechsel zu Manchester City auslöste. Chelsea, stets die Pragmatiker, sollen angeblich auf satten 120 Millionen Pfund für den 25-Jährigen bestehen, während City auch ein Auge auf Iliman Ndiaye geworfen hat, den Everton auf etwas bescheidenere 80 Millionen Pfund taxiert.

In der Zwischenzeit beteuert Mikel Arteta, er sei "wirklich glücklich" mit seinem Arsenal-Kader, aber die Gerüchte halten sich, dass er noch glücklicher wäre, wenn Julián Alvarez Teil davon wäre. Alvarez, derzeit ein Paria unter den Fans von Atlético Madrid, nachdem er seinen Wunsch geäußert hat zu gehen, schwebt ein "Traum"-Wechsel zu Barcelona vor. Leider für ihn weigern sich seine Arbeitgeber, an die spanischen Meister zu verkaufen, und Alvarez hat darauf reagiert, indem er das Training zwei Tage lang schwänzte. Atlético-Offizielle, stets die Deal-Macher, sollen nun in Gesprächen mit Arsenal über einen Transfer von 128 Millionen Pfund sein, wobei Gabriel Jesus möglicherweise in die andere Richtung geht, um die Räder zu schmieren. Denn nichts sagt "reibungslose Verhandlung" wie ein Spieler, der untergetaucht ist, und ein Ausrangierter eines Rivalen.