In einer Enthüllung, die niemanden überraschen wird, der jemals einer Spinne bei irgendetwas zugesehen hat, stellt sich heraus, dass die Naturwelt nur so summt vor Kommunikation, die wir zu beschäftigt waren, um sie zu bemerken, weil wir auf zwei Beinen gehen. Wir reden hier nicht nur über Vogelgesang, den man beim morgendlichen Joggen hört, oder den berühmten Schwänzeltanz der Honigbiene – oh nein, das ist Amateurstunde. Die eigentliche Action spielt sich bei den Spinnen ab, die offenbar ihre Netze wie winzige arachnide Gitarristen stimmen, indem sie die Seidenfäden mit ihren Beinen und ihrem Körpergewicht verändern, um die Tonhöhe zu variieren, ziehen, lockern oder neu verbinden, um genau zu wissen, wer da auf ihr Grundstück tritt: ein potenzieller Partner, eine schmackhafte Fliege oder irgendein größeres Insekt mit bösen Absichten. Und vergessen wir nicht die Käfer, die offenbar herumlaufen und „verführerische Parfums“ absondern, als wären sie auf einem Single-Treffen im Unterholz. Laut den Experten des Guardian umfasst die Welt der Wirbellosen-Kommunikation Nahrungssuche, Nestbau, Revierverteidigung, Paarung und sogar Kinderbetreuung – alles direkt unter unserer Nase oder möglicherweise auf unserer Picknickdecke. Es ist ein kritisches Gespräch, das jederzeit stattfindet, und wir trampeln einfach hindurch, ahnungslos. Um fair zu sein, den Insekten ist das wahrscheinlich egal – wir sind nicht gerade die aufmerksamsten Gesprächspartner.