Genki Kawamura, ein Mann, der offenbar nie schläft, wenn man seinen Lebenslauf als Bestsellerautor, Filmemacher, Drehbuchautor, Produzent und lebenslanger Gamer betrachtet, hat das japanische Horrorspiel *Exit 8* in einen Film adaptiert, der jetzt in den Kinos läuft. Das Spiel, das von einem einsamen Programmierer aus Kyoto unter dem Namen Kotake Create entwickelt wurde, fängt Spieler in einer endlos sich wiederholenden U-Bahn-Station in Tokio ein. Kawamura sagt, er sei „von seinem Spieldesign und der Schönheit seiner Bilder gefesselt“ gewesen, habe aber auch bemerkt, dass Streamer jeweils ihre eigenen Geschichten aus derselben einfachen Prämisse erschufen. „Es fühlte sich an wie ein Gerät, das etwas Grundlegendes über die menschliche Natur offenbaren könnte“, sinniert er, was eine Art ist, ziellos an denselben Postern und schweigenden Pendlern vorbeizuwandern.

Das Konzept des Spiels ist brutal einfach: Du steckst in einem schmalen, hell erleuchteten U-Bahn-Korridor fest, vorbei an denselben Postern, demselben schweigenden Pendler, denselben verschlossenen Türen, immer wieder. Um zu entfliehen, musst du Anomalien entdecken – wie ein Poster, dessen Augen dir folgen, oder den Pendler, der plötzlich lächelt – und umkehren. Absolviere acht Durchläufe, ohne eine Anomalie zu verpassen, und du kannst durch den titelgebenden Ausgang 8 gehen. Es gibt keine Geschichte, keinen Grund, nur pure existenzielle Beklemmung. Das Geheimnis, so scheint es, ist der ganze Punkt.