Apple schlaegt Provision fuer externe Kaeufe vor, Epic sagt: 'Netter Versuch, aber das Gericht sagt Nein'
Apple schlaegt vor, Provisionen fuer externe Kaeufe zu erheben, obwohl es zugibt, dass die Kosten null sind; Epic nennt dies 'weit ausserhalb' der gerichtlichen Leitlinien.
Im neuesten Kapitel der liebsten Rechtssoap der Tech-Welt hat Apple eine neue Gebuehrenstruktur fuer digitale Kaeufe ausserhalb des App Store vorgeschlagen. Der am Donnerstag eingereichte Vorschlag wuerde es Apple ermoeglichen, eine Provision auf Kaeufe zu erheben, die ueber externe Links getaetigt werden, obwohl ein Gerichtsurteil dies verbietet. Epic Games, der ewig eifrige Gegner, hat bereits zurueckgeschlagen und den Vorschlag als "weit ausserhalb" der Leitlinien des Gerichts bezeichnet.
Fuer alle, die zu Hause mitzaehlen: Im April 2025 entschied die Richterin des kalifornischen Bezirksgerichts, Yvonne Gonzalez Rogers, dass Apple die Unterlassungsverfuegung von 2021 im Fall Epic Games gegen Apple "vorsaetzlich" verletzt habe, was bedeutete, dass Apple keine Provision auf externe Kaeufe erheben durfte. Doch das Berufungsgericht des neunten Bezirks entschied spaeter, dass Apple eine Provision auf der Grundlage der "notwendigen Kosten" erheben koenne, und nun hat Apple entschieden, wie viel diese Kosten wert sind.
Apples Vorschlag wuerde eine Provision von 15% fuer Standard-Apps und 5% fuer Apps im Small Business Program erheben. Aber hier ist der Clou: Apple gibt zu, dass seine "notwendigen Kosten" fuer die Ermoeglichung externer Kaeufe, wie vom neunten Bezirk definiert, "im Wesentlichen null" waeren. Genau, null. Also schlagen sie vor, eine Gebuehr fuer etwas zu erheben, das sie nichts kostet, und argumentieren, dass es eine "gewisse Entschaedigung" fuer ihre Werkzeuge und Dienste sei.
Epics Antwort? Sie kaufen es nicht. In einer Stellungnahme bemerkte Epic, dass Apple zugegeben habe, dass die "notwendigen Kosten" null seien, aber trotzdem Gebuehren vorschlage. Epic plant, innerhalb der naechsten 60 Tage einen Einspruch einzulegen, unterstuetzt von Sachverstaendigen. Der Oberste Gerichtshof hat derweil zugestimmt, Argumente dazu anzuehoeren, ob Apple die Entscheidung vom April 2025 vorsaetzlich verletzt hat. Die Saga geht also weiter, wobei beide Seiten sich fuer eine weitere packende Runde juristischer Turniere wappnen.
The Good Times
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