Jordan Lucas, der Außenangreifer der Männervolleyballmannschaft der Cal State Northridge, hat erreicht, wovon viele College-Sportler träumen: viral zu gehen. Sein Geheimnis? Eine Kombination aus ausgelassenen Jubelposen – Haarwürfe, abwinkende Gesten – und, na ja, richtig gutem Volleyball. „Ich glaube, die Leute sind ganz vernarrt in mich, weil man nicht oft jemanden wie mich sieht – ausgelassen, extravagant – der es aber auf dem Volleyballfeld auch bringt“, sagte Lucas dem Guardian. Und er hat nicht unrecht.
College-Volleyball hat seine Fans – 92.000 von ihnen kamen 2023, um Nebraska gegen Omaha spielen zu sehen – aber es ist nicht gerade NFL-Terrain. Das änderte sich letzten Monat, als Clips von Lucas‘ „extravagantem“ Spiel viral gingen und Millionen von Aufrufen sammelten. College-Sportler, die viral gehen, ist nichts Neues: Paige Bueckers, Harper Murray, Olivia Dunne und Shedeur Sanders hatten alle ihre Momente. Aber Lucas‘ Fall ist anders. Es geht nicht nur um die Highlights; es geht um die Diskussion. Lucas ist schwul, und diese Tatsache ist untrennbar damit verbunden, wie das Publikum sein Spiel aufnimmt. Mit den Folgen umzugehen, sagt er, sei eine eigene Karriere.