Ein Brand in der Huiteng-Schuhfabrik in Jinjiang, Chinas selbsternannter 'Schuhhauptstadt', hat nach Angaben staatlicher Medien mindestens 28 Menschen das Leben gekostet. Dramatische Aufnahmen von Xinhua zeigen schwarze Rauchwolken und Menschen, die auf dem Dach festsitzen – denn nichts sagt 'Qualitätsschuhe' wie ein brennendes Gebäude.

Präsident Xi Jinping schaltete sich ein und bezeichnete den Brand als Fall mit 'erheblichen Opfern' und forderte, die Verantwortlichen 'streng zur Rechenschaft zu ziehen' – was in China normalerweise bedeutet, dass jemand eine sehr schlechte Woche vor sich hat.

Jinjiang in der Provinz Fujian produziert 20 % der Sportschuhe der Welt, daher ist dieser Brand nicht nur eine Tragödie, sondern auch ein potenzieller Turnschuhmangel. Das Feuer brach gegen Mittag Ortszeit aus, und Hunderte von Rettungskräften evakuierten über 200 Menschen. Die Ursache? Möglicherweise brennbare Materialien, die im Erdgeschoss gelagert wurden – denn brennbare Stoffe in einer Fabrik zu lagern, ist immer eine großartige Idee.

Dies geschieht, nachdem China eine Brandschutzkampagne gestartet hatte, die auf einen Brand in Hongkong im November folgte, bei dem 168 Menschen ums Leben kamen. Anscheinend muss die Kampagne noch etwas verbessert werden.