Wenige Konzepte der Physik sind so vertraut oder so rätselhaft wie die Zeit selbst. Einsteins Relativitätstheorie zeigte, dass die Zeit nicht fest oder universell ist. Stattdessen ändert sie sich je nach Geschwindigkeit und Schwerkraft. Wenn Wissenschaftler jedoch die Relativitätstheorie mit der Quantenmechanik kombinieren, wird das Bild noch seltsamer. Die Quantentheorie legt nahe, dass die Zeit selbst in einer Superposition existieren könnte, was bedeutet, dass sie gleichzeitig schneller und langsamer fließen könnte.
Eine neu veröffentlichte Studie legt nahe, dass Forscher diese bizarre Idee bald im Labor testen könnten. Das Papier mit dem Titel „Quantensignaturen der Eigenzeit in optischen Ionenuhren“ erschien am 20. April 2026 in Physical Review Letters. Die Forschung wurde von Assistenzprofessor Igor Pikovski vom Stevens Institute of Technology geleitet, der mit experimentellen Teams unter der Leitung von C zusammenarbeitete.