Whitbread, das Unternehmen, das Ihnen für einen bescheidenen Preis eine Übernachtung im Premier Inn ermöglicht, hat angekündigt, im Rahmen eines Fünfjahresplans 3.800 Stellen in Großbritannien und Irland zu streichen, um 250 Millionen Pfund einzusparen und seine Restaurants grundlegend zu überdenken.
Das in Houghton Regis, Bedfordshire, ansässige Unternehmen plant außerdem, eine Milliarde Pfund von seinem Kapitalbauprogramm zu streichen und Restaurants in 197 Hotels durch ein „integriertes Speise- und Getränkemodell“ zu ersetzen – was auf Deutsch so viel heißt wie: „Wir denken, Sie essen lieber in der Lobby als in einem separaten Raum.“
Vorstandsvorsitzender Dominic Paul führte gestiegene Kosten durch Gewerbesteuern und Sozialversicherungsbeiträge als Grund für die Änderungen an und bemerkte: „Wir haben die uns zur Verfügung stehenden Optionen genau geprüft, um mittel- und langfristig die Wertschöpfung zu maximieren.“ Übersetzung: Wir senken Kosten, weil die Regierung alles teurer gemacht hat.
Whitbread, das 30.000 Mitarbeiter beschäftigt, erklärte, die Pläne unterlägen einer Mitarbeiterkonsultation und man hoffe, einen „erheblichen Anteil“ der betroffenen Arbeitnehmer durch Umsetzung zu behalten – denn nichts mildert den Schlag des Jobverlusts so sehr wie das Angebot einer anderen Stelle in einer anderen Funktion.
Das Unternehmen hatte bereits im letzten Jahr 88 Stellen gestrichen, als es ein Callcenter nach Ägypten verlagerte, und 2024 1.500 Stellen abgebaut. Diese neueste Runde kommt, nachdem Whitbread für das Geschäftsjahr bis zum 26. Februar einen Vorsteuergewinn von 298 Millionen Pfund gemeldet hatte, was 19 % weniger als im Vorjahr war – ein Beweis dafür, dass selbst ein Bett-und-Frühstück-Imperium schlechte Träume haben kann.