Zwei der größten Alpha-Egos der KI – Sam Altman und Elon Musk – lieferten sich letzte Woche in Oakland ihren juristischen Schlagabtausch, und wir haben das Gerichtstagebuch, von dem Sie nicht wussten, dass Sie es brauchen. Musk verklagt OpenAI und behauptet, seine Millionen seien für eine reine Non-Profit-Organisation gedacht gewesen, nicht für eine Firma, die nun angeblich noch dieses Jahr an die Börse gehen will. Was auf dem Spiel steht: Ein Teilsieg für Musks könnte OpenAIs Börsengang durchkreuzen. Das Spektakel: Fremdscham-Texte, rohe Tagebucheinträge und genug Intrigen für eine ganze Staffel Succession.

Michelle Kim, die Anwältin-Journalistin-Hybridin des MIT Technology Review, ergattert sich einen Platz im Gerichtssaal, indem sie um 4:30 Uhr aufsteht und sich um 6 Uhr anstellt – und wird trotzdem manchmal von den 30 nicht reservierten Plätzen ausgeschlossen. Sie berichtet, dass Musks Anwalt die fröhliche Bemerkung fallen ließ: „Wir könnten alle an den Folgen der KI sterben“, was den Raum erschütterte. Der Richter konterte, dass es in diesem Prozess nicht darum gehe, ob KI der Menschheit geschadet habe, vielen Dank auch.

Musk, in einem knappen schwarzen Anzug, war ruhig und machte sogar Witze – bis OpenAIs Anwalt schwierige Fragen stellte. Die große Bombe: Musk gab zu, dass xAI OpenAIs Modelle destilliert, um seine eigenen zu trainieren, und nannte das „Standardpraxis“. Die Laptops der Journalisten bekamen eine Trainingseinheit. Ebenfalls enthüllt: Ein Textverlauf, in dem Musk und Mark Zuckerberg planten, OpenAIs Umstrukturierung zu stoppen und sogar erwogen, alle seine Non-Profit-Vermögenswerte zu kaufen. Ja, dieser Mark Zuckerberg.

Als Nächstes: OpenAIs Präsident Greg Brockman (der während Musks Aussage eifrig mitschrieb), der ehemalige Chefwissenschaftler Ilya Sutskever, die Ex-CTO Mira Murati und Microsoft-CEO Satya Nadella. Der Prozess dauert etwa drei Wochen; neun Geschworene werden ein beratendes Urteil fällen, aber der Richter kann es ignorieren. Bleiben Sie dran für mehr Milliardäre, die sich danebenbenehmen.