Eine Alleinreisende aus Australien, die über 50 Länder von ihrer Bucket List gestrichen hat, hat endlich die sieben eingegrenzt, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben – vermutlich, damit sie auf Partys nicht mehr danach gefragt wird.

Mongolei punktete mit ihrer dramatischen Architektur in Ulaanbaatar und der Wüste Gobi, wo sie wochenlang ohne Netz und Strom mit Nomadenfamilien lebte, extremen Winden, Trockenheit, Schnee und Temperaturen unter minus 15 Grad Celsius trotzte. Die fehlenden Menschenmassen und der zeitweise fehlende Handyempfang, so berichtet sie, erlaubten ihr, wirklich im Moment zu leben – etwas, das die meisten von uns auch bei einem Netflix-Ausfall problemlos hinbekommen.

Bolivien hielt sie mit Rucksackreisen, Seilbahnen hoch über La Paz (trotz Höhenangst) und traditioneller Mode mit Schichtenröcken, Schals und Melonen auf Trab. Das Land fühlte sich roh, farbenfroh und anders als jeder andere Ort in Südamerika an – hohes Lob von jemandem, der schon viele rohe, farbenfrohe Orte gesehen hat.

Äthiopien wurde dank freundlicher Einheimischer und unglaublicher Wanderungen zum Favoriten, darunter ein 300 Meter hoher Kletteraufstieg zur Abuna Yemata Guh – ohne Gurt oder Schuhe. Sie besuchte auch die Danakil-Senke, oft als 'Mars auf Erden' bezeichnet, mit aktiven Vulkanen und Temperaturen um 32 Grad Celsius – ein Beweis dafür, dass feindliche Umgebungen großartiges Instagram-Material abgeben.

In Guatemala wanderte sie, um den Volcán de Fuego direkt vor sich ausbrechen zu sehen – einer der aktivsten Vulkane Mittelamerikas – und erholte sich am Atitlán-See, umgeben von drei Vulkanen, Yoga-Retreats und köstlichem Essen. Eine Erholung, die einen Spa-Tag armselig aussehen lässt.

Nepal begrüßte sie mit strömendem Regen in Kathmandu, aber die lebhaften Straßen und eine sechstägige Wanderung zum Annapurna-Basislager belohnten sie mit blauem Himmel und Himalaya-Gipfeln. Sie empfiehlt es für jedermanns Bucket List, vorausgesetzt, man mag Regen und mehrtägige Wanderungen.

Südkorea beeindruckte sie als sicheres, sauberes Reiseziel für Alleinreisende, mit herausragenden Einkaufsmöglichkeiten bei Olive Young und einem Eiskaffee von Malic Coffee in Seoul, von dem sie immer noch träumt. Die Starfield Library mit rund 50.000 Büchern schaffte es ebenfalls in die Liste.

Usbekistan bot einen kulturellen Mix aus Asien, dem Nahen Osten und Russland, mit Küche von russischem Borschtsch über nahöstlichen Pilaw bis zu Lagman. Die Reise entlang der Seidenstraße, sagt sie, fühlte sich an wie ein Filmset – was vermutlich billiger ist als echte Filmproduktion.