England gegen Australien im T20-WM-Finale: Es fehlt nur eine bessere Playlist
Englands Frauen-Cricket-Team jagt den Heimsieg gegen die sechsmaligen Weltmeister Australien, mit frühen Wickets und engem Bowling, das die Bühne im Lord's bereitet.
Willkommen zum GROSSEN FINALE, wo Englands Frauen-Cricket-Team versucht, sich den Red Roses und Lionesses im Pantheon der Heimsieger anzuschließen. Dafür müssen sie Australien bezwingen – ein Team, das so dominant ist, dass es die T20-WM sechsmal gewonnen hat, England nur einmal (2009, als die jetzige Cheftrainerin Charlotte Edwards Kapitänin war). Beide Seiten sind ungeschlagen, haben ihre Halbfinalgegner mit der lässigen Selbstverständlichkeit abserviert, mit der man einen Krümel von einem sauberen Hemd schnippt.
Im Lord's, unter makellos blauem Himmel, performt gerade Rita Ora für die vollen Ränge. Nat Sciver-Brunt und ihr Team klingen nicht nach den größten Ora-Fans – aber sie haben größere Sorgen, wie die Tatsache, dass Australien die letzten drei WM-Finals zwischen diesen Teams gewonnen hat (2012, 2014, 2018). Allerdings hat Australien es auch nicht in die letzten beiden White-Ball-WM-Finals geschafft (2024 und 2025), also hat England vielleicht eine Chance.
Der Münzwurf: Sophie Molineux rief richtig und ließ England schlagen. Sciver-Brunt sagte, sie hätte auch zuerst bowlen lassen, aber es sei ihr egal. „Runs auf dem Brett sind immer gut“, merkte sie an. Beide Teams sind unverändert, also spielt Ellyse Perry für Australien.
Frühe Action: Amy Jones fiel für 6, gefangen am backward point bei Lucy Hamiltons erstem WM-Wicket. Sciver-Brunt kam und cover-drivte sofort für vier, unter nervösem Beifall. Wyatt-Hodge überlebte eine Stumping-Chance auf der Beinseite, als Beth Mooney nicht sauber aufnehmen konnte. Dann schlug sie Molineux für vier und holte ihr 300. Run des Turniers – eesht! Sciver-Brunt edgte und startete zu einem schnellen Single; ein hoher Wurf vom backward point rettete sie um Haaresbreite nach Mooneys Hechtsprung.
Australiens Bowling war eng, mit Mooney, die abwechselnd nah und weit am Stump stand, um den Rhythmus zu stören. Garths zweites Over brachte nur drei Runs. Annabel Sutherland hatte einen teuren Start – NSB zog sie von den Pads für vier, dann gab ein No-Ball einen Free Hit, den Sciver-Brunt zu einem weiteren Boundary hämmerte.
Wie ein Leser anmerkte, verdient dieses WM-Finale die Top-Platzierung über der Formel 1 auf der Sportseite des Guardian. Man kann nur hoffen. Im Moment steht England bei 20-1 nach 4 Overs, Wyatt-Hodge auf 7 und Sciver-Brunt auf 7. Können sie eine anständige Punktzahl erzielen? Alle Augen auf Danni Wyatt-Hodge.
The Good Times
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