Starmer warnt Burnham: Viel Glück beim Ignorieren der Welt in Flammen, während du Schlaglöcher flickst
Der scheidende Premierminister Sir Keir Starmer warnt Andy Burnham, dass auch er sich mit globalem Chaos herumschlagen müsse, denn die Welt kümmert sich offenbar nicht um innenpolitische Agenden.
In seinem ersten Interview seit seinem Rücktritt als Premierminister warnte Sir Keir Starmer seinen wahrscheinlichen Nachfolger Andy Burnham, dass er genauso viel Zeit mit der Bewältigung globaler Turbulenzen verbringen müsse wie Starmer während seiner Amtszeit in der Downing Street Nr. 10. Der scheidende Premierminister bezeichnete in einem untypisch offenen Moment die Entscheidung zum Rücktritt als 'zutiefst persönlich' und 'wirklich schwer', die er gemeinsam mit seiner Frau Victoria und den Teenager-Kindern in Chequers getroffen habe.
Starmer bestand darauf, dass er die Labour Party 'gerettet' und ein erfolgreicher Premierminister gewesen sei, trotz häufiger Kritik an seiner Abwesenheit im Ausland – was ihm den Spitznamen 'nie hier Keir' einbrachte. Er versprach, unter Burnham 'den Mund zu halten', und behauptete, sie hätten 'sich immer gut verstanden'. Aber als er gefragt wurde, ob ein Premierminister weniger Zeit für Diplomatie aufwenden könne, antwortete Starmer: 'Nein, ich glaube nicht, dass das möglich ist.' Er argumentierte, dass internationale und innenpolitische Angelegenheiten 'ein und dasselbe' seien, und fügte hinzu: 'Wir leben in einer gefährlicheren und volatileren Welt als wahrscheinlich in den meisten meines Lebens. Das wird sich nicht ändern. Und die innenpolitischen Herausforderungen werden sich auch nicht ändern.'
Starmer beschrieb die Labour Party, als er Vorsitzender wurde, als 'politisch, finanziell und moralisch bankrott' und sagte, es sei 'harte und blutige Arbeit' gewesen, sie wiederzubeleben. Er stellte seinen Wahlerfolg auf eine Stufe mit dem von Clement Attlee 1945 und dem Erdrutschsieg von Sir Tony Blair 1997. Aber er räumte ein, dass er abgesetzt wurde, weil Labour-Abgeordnete nicht mehr glaubten, dass er 'der richtige Mann sei, um uns in die nächste Wahl zu führen'. Burnham, frisch von einem Nachwahl-Sieg in Makerfield, hat eine vorgezogene Neuwahl vorerst ausgeschlossen.
The Good Times
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