Quantencomputing erfordert eine Menge hochwertiger Qubits, und die Unternehmen spalten sich in zwei Lager: diejenigen, die Qubits auf Chips herstellen (viele davon, aber sie sind fest verdrahtet) und diejenigen, die Atome oder Ionen verwenden (weniger, aber sie können sich bewegen, was flexible Fehlerkorrektur ermöglicht). Die Chip-Fraktion hat lange die Mobilität der Atom-und-Ionen-Gruppe beneidet, denn in einer festen Konfiguration während der Herstellung verdrahtet zu sein bedeutet, dass man mit dem einmal gewählten Fehlerkorrekturschema leben muss, selbst wenn später ein besseres auftaucht. Es ist, als würde man ein Haus kaufen, in dem die Möbel am Boden festgeschraubt sind.
Aber ein neues Paper von Forschern der Technischen Universität Delft und dem Startup QuTech deutet darauf hin, dass Quantenpunkte – herstellbare Chip-Qubits, die den Spin eines einzelnen Elektrons einfangen – ihren Kuchen haben und ihn auch bewegen können. Sie bauten einen Chip mit einer linearen Anordnung von sechs Quantenpunkten, luden an jedem Ende einzelne Elektronenspins und nutzten dann elektrische Signale, um die Spins allmählich nach innen zu verschieben, sodass sie nahe genug kamen, dass sich ihre Spin-Wellenfunktionen überlappten. Dies ermöglichte ihnen Zwei-Qubit-Gatter, die für Verschränkung und Fehlerkorrektur unerlässlich sind.
Die Forscher bewegten die Elektronen dann zurück zu ihren Ausgangspositionen und bestätigten, dass die Spins immer noch verschränkt waren. Sie demonstrierten auch Quantenteleportation (Übertragung eines Quantenzustands von einem Qubit auf ein anderes, nicht Beamen von Captain Kirk). Die Zwei-Qubit-Gatter gelangen in über 99 Prozent der Fälle, und die Teleportation funktionierte in etwa 87 Prozent der Fälle – noch nicht perfekt, aber vielversprechend für ein Testgerät.
Die Vision: dedizierte Speicherzonen für untätige Qubits, Spuren, um sie zu „Interaktionszonen“ für Operationen zu bewegen, und Verbindungen für Fernwechselwirkungen. Das klingt verdächtig nach den Schemata, die bei neutralen Atomen und gefangenen Ionen verwendet werden, aber mit den Fertigungsvorteilen von Chips. Das Gerät ist winzig – nur sechs Punkte – also sind wir noch weit von einem Quantencomputer entfernt, der ein Kleinkind im Zählen schlagen kann, aber Intel und andere arbeiten an Verbesserungen.
Ob diese Mobilität es Quantenpunkten ermöglichen wird, konkurrierende Technologien zu überholen, bleibt abzuwarten. Das Paper wurde in *Nature* veröffentlicht (DOI: 10.1038/s41586-026-10423-9), und wir werden in ein paar Jahren nachsehen, ob die Punkte das Tanzen gelernt haben.