NASA Ames ernennt vier Wissenschaftler zu 'Sternen des Monats' – nur geringfügig weniger wettbewerbsintensiv als echter Weltraumflug
Die NASA Ames hat vier Wissenschaftler zu 'Sternen des Monats' ernannt, die für ihre Arbeit an Algenzucht, Knochenschwund, Ozonmessung und Teleskopbau ausgezeichnet wurden – eine Geste, die kaum weniger wettbewerbsintensiv ist als echter Weltraumflug.
Das Ames Research Center der NASA hat den Juli 2026 offiziell zum Monat von Sungshin Choi, Yi-Chun Chen, Emma Yates und Eduardo Bendek erklärt – ein Quartett von Wissenschaftlern, die so engagiert sind, dass sie den Rest von uns das Gefühl geben, wir hätten stattdessen Netflix gebinged, anstatt das Wissen der Menschheit über den Kosmos voranzutreiben.
Sungshin Choi, Projektwissenschaftlerin bei Amentum in der Space Biosciences Division, wird für ihre unermüdliche Unterstützung von Weltraumbiologie-Fluguntersuchungen vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger Art gefeiert – darunter CBIOMES, ODYSSEY und Space Algae II. Denn anscheinend ist es eine Sache, Algen im Weltraum zu züchten, und jemand muss sicherstellen, dass sie keine Weltraumübelkeit bekommen.
Yi-Chun Chen, ebenfalls Projektwissenschaftlerin bei Amentum in derselben Abteilung, verdiente sich ihren Stern für vorbildliche Unterstützung mehrerer Weltraumbiologie-Aktivitäten, einschließlich der Fluguntersuchungen MeF1, GEARS und ELISA MABL. Letzteres steht für Enzyme-Linked Immunosorbent Assay – Microgravity Associated Bone Loss, was selbst ohne Schwerelosigkeit ein Zungenbrecher ist.
Emma Yates, Forschungswissenschaftlerin am Bay Area Environmental Research Institute in der Earth Science Division, war maßgeblich an der Weiterentwicklung des NASA-Projekts Ozone Where We Live (OWWL) beteiligt. Sie leitete Gemeindearbeit, Bürgerwissenschaftspartnerschaften und Feldeinsätze in ganz Kalifornien und baute gemeinschaftsbasierte Luftqualitätsüberwachungsnetzwerke auf. Denn wenn man die Luft untersucht, die wir atmen, kann man genauso gut die Einheimischen einbeziehen.
Eduardo Bendek, Optikwissenschaftler am SETI Institute in der Astrophysics Branch, entwickelte mehrere Optionen für die Erstlichtexperimente des Ames Coronagraph Testbed (ACT). Er besprach sie mit den Beteiligten und hielt eine umfassende Präsentation über das weitere Vorgehen. Das ACT ist ein Nahinfrarot-Testbed für das Habitable Worlds Observatory, was sich wie etwas aus einem Science-Fiction-Roman anhört, aber tatsächlich nur der Versuch der NASA ist, Planeten zu finden, auf denen wir nicht sofort sterben.
The Good Times
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