Die Bundesregierung hat einen Wasserverschmutzungsfall gegen Chemours beigelegt, ein Unternehmen, das giftige 'Ewigkeitschemikalien' herstellt und verwendet – die Art, die nicht abgebaut werden, ähnlich wie die rechtlichen Probleme von Chemours.

Das Justizministerium, die Umweltbehörde EPA und der Bundesstaat West Virginia gaben am Mittwoch bekannt, dass Chemours schätzungsweise 450 Millionen Dollar für die Verschmutzung an seinen Standorten in West Virginia, North Carolina und New Jersey zahlen wird. Die Bundesregierung warf Chemours vor, illegal Chemikalien in Gewässer in der Nähe dieser Anlagen freigesetzt zu haben, was 'das Trinkwasser von Zehntausenden von Menschen' in der Umgebung beeinträchtigte.

Chemours spaltete sich vor einem Jahrzehnt vom Chemiekonzern DuPont ab, gerade als die Klagen wegen DuPonts 'Ewigkeitschemikalien' – auch PFAS genannt – sich zu häufen begannen. Es übernahm das PFAS-Geschäft des Chemieriesen, vermutlich inklusive des Teils, bei dem man verklagt wird, weil man die Wasserversorgung vergiftet hat. PFAS ist eine Familie von künstlich hergestellten Chemikalien, die nicht natürlich abgebaut werden, was bedeutet, dass sie uns alle überdauern werden, offenbar auch die rechtlichen Verteidigungen der Unternehmen, die sie herstellen.