Die TV-Moderatorin Ruth Dodsworth hat beschrieben, wie sie ihren Ex-Mann um Bargeld bitten musste, um sich etwas zu kaufen, nachdem er ihr 'überhaupt keinen Zugang' zu ihrem eigenen Geld gewährt hatte. Ihr früherer Ehemann Jonathan Wignall wurde 2021 wegen nötigender und kontrollierender Verhaltensweisen sowie Stalkings inhaftiert.
Dodsworth, die vor allem als Wetteransagerin bei ITV Wales bekannt ist, sagte, sie habe später entdeckt, dass sie 'völlig mittellos' zurückgelassen worden war und Schulden auf ihren Namen hatte, von denen sie 'nichts wusste'. Sie erinnerte sich auch an die 'Verwirrung', als sie Wignall bei der Polizei anzeigte, und fügte hinzu, dass sie zuvor nicht gewusst habe, was kontrollierendes Verhalten sei.
Im Gespräch mit Emma Barnett in der Sendung 'Ready to Talk' sagte Dodsworth, sie habe Wignall Anfang zwanzig kennengelernt und fügte hinzu, er sei 'charismatisch gewesen, hatte Geld, [und] ich dachte nur 'wow''. Aber die Beziehung änderte sich, nachdem Wignalls Nachtclub-Geschäft zu scheitern begann. 'Er wurde von diesem überlebensgroßen, erfolgreichen Geschäftsmann praktisch zum anderen Ende der Skala', sagte sie. 'Was ich als kleines Taschengeld verdiente, wurde plötzlich zum A und O … diese Verschiebung in unserer Beziehung markierte wahrscheinlich auch eine Verschiebung in seinem Verhalten mir gegenüber.'
Dodsworth sagte, Geld sei eine der Methoden gewesen, mit denen Wignall sie kontrollierte. 'Es geschah langsam aber sicher', sagte sie. 'Mein Gehalt ging auf mein Bankkonto, aber dann nahm er es ab, sodass ich in den letzten Jahren absolut keinen Zugang zu meinem eigenen Geld hatte.' Sie sagte, dass sie um Geld bitten musste, was Wignall erlaubte, 'diese Kontrolle aufrechtzuerhalten' und 'mich isoliert hielt'. 'Ich musste ihn um Geld bitten, wenn ich mir mittags ein Sandwich kaufen wollte. Ich bekam den genauen Betrag, damit er wusste, ich konnte zu einem örtlichen Supermarkt gehen und ein Mittagsangebot holen, und es gab mir nicht die Möglichkeit, woanders hinzugehen, um mit Arbeitskollegen zu sozialisieren, die vielleicht männlich waren.'
Sie sagte, Wignall habe ihr Bargeld gegeben, nachdem 'meine Bankkarte verschwand und dann nie ersetzt wurde'. Er tauchte auch an ihrem Arbeitsplatz auf, um zu 'überprüfen', was sie tat. 'Ein Teil meines Jobs ist, dass ich unterwegs filme, an Drehorten bin. Viele unserer Teams sind männlich, also musste ich effektiv beweisen, mit wem ich zusammen war, zeigen, dass ich dort war, wo ich sagte, ich sei, ihn per FaceTime anrufen. Er tauchte bei der Arbeit auf, nur um nachzusehen.' Ihr Mobiltelefon, das sie für die Arbeit hatte, 'wurde zu einem echten Zankapfel für ihn, weil er wusste, dass das der Kontakt zur Außenwelt war'. 'Ich schlief mitten in der Nacht, wachte auf und er hatte meinen Daumen auf meinem Telefon, um es mit meinem Fingerabdruck zu entsperren', sagte sie.
Sie sagte, in den letzten Jahren ihrer Ehe habe sie Angst vor Wignall bekommen. 'Ich kam zur Arbeit, weinte den ganzen Weg, ging und schloss mich im Umkleideraum ein, trug so viel Make-up auf, wie ich konnte. Es kam zu einem Punkt, an dem ich einfach nicht wusste, wie ich mit dem, was mir passierte, umgehen sollte, vor dem Hintergrund der Erwartung, professionell zu sein.'
In der Nacht vor Wignalls Verhaftung im Oktober 2019, so Dodsworth, riefen ihre Kinder sie bei der Arbeit an und warnten sie, nicht nach Hause zu kommen. 'Das letzte Gespräch, das ich führte, war mit einem Mann, der irrational war, keinen Sinn ergab, schrie und brüllte, er würde ins Auto steigen und zu ITV fahren, um mich zu holen, denn zu diesem Zeitpunkt riefen mich die Kinder an und sagten, komm nicht nach Hause', sagte sie. 'Sie waren Teenager, junge Teenager, sie hatten die Weitsicht, die Autoschlüssel zu verstecken, damit er nicht ins Auto steigen konnte, und die Weitsicht, mich anzurufen, um mir zu sagen, was los war.'
Dodsworth sagte, am nächsten Tag, als Wignall verhaftet wurde, ging sie zur örtlichen Polizeiwache, wo sie 10 Stunden damit verbrachte, Aussagen zu machen 'über einige der intimsten, erniedrigendsten Punkte meines Lebens'. Sie sagte, sie habe nicht gewusst, was kontrollierendes Verhalten sei, bis eine Polizeiverbindungsstelle ihr ein Heftchen gab, das sie als 'Idiotenleitfaden für nötigendes kontrollierendes Verhalten' beschrieb, was ihr 'einen Moment der Klarheit gab … wo man denkt 'oh mein Gott, Häkchen, Häkchen, Häkchen''.
Wignall bekannte sich schuldig in einem Anklagepunkt wegen