Tesla, offenbar nicht zufrieden mit seiner bestehenden Sammlung riesiger Fabriken, hat beschlossen, noch eine zu bauen. Diesmal handelt es sich um eine Solarpanel-Fabrik, die 45 Minuten südwestlich von Houston, Texas, liegen soll, wie aus Dokumenten hervorgeht, die beim Bundesstaat eingereicht wurden. Das Projekt, treffend 'Project Crystal Sun' genannt, könnte satte 10,1 Milliarden Dollar kosten. Tesla hat großzügig Steuererleichterungen beantragt, um einen Teil dieser Kosten auszugleichen, und weist dabei ominös darauf hin, dass man andere Standorte 'in mehreren US-Bundesstaaten' prüfe. Wenn gebaut, würde die Fabrik etwa 9.700 Vollzeitstellen schaffen, was nett ist. Ohne Anreize schätzen Teslas Buchhalter, dass die Grundsteuerrechnung über 37 Jahre bei etwa 1,1 Milliarden Dollar liegen würde. Denn wer will schon nicht 1,1 Milliarden Dollar an Steuern zahlen?

Der Plan sieht vor, noch in diesem Jahr mit dem Bau zu beginnen und bis 2028 fertigzustellen, wobei die ersten Solarmodule 2029 vom Band laufen sollen. Tesla hat nicht angegeben, ob diese Module für den irdischen Gebrauch oder für das Weltall bestimmt sind, aber da CEO Elon Musk auch SpaceX leitet und bekanntermaßen auf orbitale Rechenzentren setzt, wären wir nicht überrascht, wenn sie am Ende einen Serverpark in der niedrigen Erdumlaufbahn mit Strom versorgen. Die Unterlagen geben die jährliche Produktionskapazität der Fabrik nicht preis, aber Tesla hat zuvor erklärt, dass es bis 2028 eine Fertigungskapazität von 100 Gigawatt in den USA anstrebt. Also, wissen Sie, nur ein bescheidenes Ziel.