Solarpark genehmigt: Regierung sagt 'dringender Bedarf' schlägt NIMBYs, wieder
Die Regierung genehmigt einen riesigen Solarpark und beruft sich auf 'dringenden Bedarf', während die Anwohner es als Tritt in die Zähne und ruinierten Ruhestand bezeichnen.
In einem Schritt, der absolut niemanden überraschen wird, der die Energiepolitik verfolgt hat, hat die Regierung einen massiven Solarpark im ländlichen Lincolnshire durchgewunken, trotz des unvermeidlichen öffentlichen Aufschreis. Der Beacon Fen Energy Park bei Sleaford wird eine Kapazität haben, um bis zu 130.000 Haushalte mit Strom zu versorgen - vermutlich einschließlich einiger der Leute, die dagegen protestiert haben.
John Wheadon von der Planungsinspektion, eindeutig ein Mann mit einer Aufgabe, erklärte, es bestehe ein "dringender Bedarf" für das Projekt. Denn nichts schreit nach Dringlichkeit wie Hektar von Photovoltaikmodulen auf einem Feld, das bisher einen guten Job als Feld gemacht hat.
Die konservative Abgeordnete Dr. Caroline Johnson, die Sleaford und North Hykeham vertritt, nutzte die sozialen Medien, um die kollektive Wut ihrer Wähler auszudrücken, und nannte die Genehmigung "einen weiteren Tritt in die Zähne für die lokale Bevölkerung, die unermüdlich dagegen kampiert hat." Nichts wie ein bisschen Zahnarzt-Metaphorik, um politischen Verrat zu vermitteln.
In der Zwischenzeit lässt der Entwickler Low Carbon die Korken knallen, wobei Geschäftsführer Mike Rutgers die Entscheidung als "Meilenstein" feiert. Er merkte an, dass dies "eine der ersten großen Energieinfrastrukturentscheidungen unter dem neuen Staatssekretär" sei und "ein klares Signal für die Bedeutung der Beschleunigung heimischer, sauberer Energie sendet." Rutgers dankte auch den Anwohnern für ihr "Engagement", was eine Art ist, eine Kampagne unermüdlichen Widerstands zu beschreiben.
Das Projekt, das Land nördlich von Heckington bedecken wird, wurde im Mai 2025 eingereicht. Die Gegner Mandy Goodhand und Stevie Johnson-Mansley, ein lokales Paar, sind besonders begeistert: Ihr ländliches Altersruhesitz wird "von 15 Fuß (4,5 m) hohen Solarpaneelen umgeben sein", was sie als "verheerend" beschreiben. Denn nichts sagt friedlicher Ruhestand wie das Leben in einer Photovoltaikanlage.
Natürlich fällt dies alles unter die wunderbar bürokratische Kategorie der national bedeutenden Infrastrukturprojekte (NSIPs), was bedeutet, dass die Entscheidung von Regierungsministern und nicht von lokalen Räten getroffen wurde. Denn wenn es um Dinge geht, die lokale Gemeinschaften betreffen, wer könnte besser entscheiden als Leute, die noch nie dort waren?
Für diejenigen, die zu Hause mitzählen, ist dies ein weiteres Kapitel in der laufenden Saga von "wir brauchen saubere Energie, aber nicht in meinem Hinterhof." Die Sonne, so scheint es, darf gerne scheinen - nur nicht auf ihrem Land.
The Good Times
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