Pronto, ein indisches Startup, das Haushalte mit On-Demand-Haushaltshilfen verbindet, steht angeblich kurz vor dem Abschluss einer Finanzierungsrunde unter der Leitung des Tech-Investors Lachy Groom, die das Unternehmen nach der Investition mit rund 200 Millionen US-Dollar bewerten würde. Das ist das Doppelte seiner 100-Millionen-Dollar-Bewertung aus einer Serie-B-Runde unter der Leitung von Epiq Capital Anfang März, wie zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten – denn offenbar können Bewertungen in der Welt der Sofort-Haushaltshilfen schneller steigen als ein Staubsauger auf Turbo.
Der Deal soll rund 20 Millionen US-Dollar an frischem Kapital einbringen, ein deutlicher Sprung gegenüber den 25 Millionen US-Dollar, die erst vor wenigen Wochen aufgenommen wurden. Pronto hat im letzten Monat rund 500.000 Bestellungen abgeschlossen und wickelt jetzt etwa 24.000 bis 25.000 Bestellungen pro Tag ab, gegenüber rund 18.000 im März und mageren 1.000 vor einem Jahr. Wachstum, wie man so schön sagt, ist eine wunderbare Sache – besonders wenn man auf mehr als eine Weise sauber macht.
Das 2025 gegründete Unternehmen mit Sitz in Bengaluru verbindet Haushalte mit On-Demand-Haushaltshilfen für Dienstleistungen wie Reinigung und Hausarbeit und verspricht schnelle Bearbeitungszeiten durch ein verwaltetes Netzwerk von Arbeitskräften. Gründerin Anjali Sardana sagte TechCrunch im März, dass das Startup von einer Stadt auf zehn Städte expandiert habe – darunter Delhi NCR, Bengaluru und Mumbai – und von fünf auf mehr als 150 Mikromärkte. Allerdings konzentriert sich ein Großteil seiner Aktivitäten weiterhin auf einige wenige Märkte, wobei die National Capital Region etwa die Hälfte aller Buchungen ausmacht. Also immer noch ein bisschen ein Ein-Region-Wunder, aber hey, Rom wurde auch nicht an einem Tag gereinigt.
Die Plattform beherbergt jetzt über 4.500 aktive Fachkräfte, von denen rund 99 % Frauen sind, sagte Sardana letzten Monat und fügte hinzu, dass die Nachfrage weiterhin die Einstellung neuer Arbeitskräfte übersteige, da die Buchungen von Woche zu Woche um etwa 20 % wuchsen. Vor dieser Finanzierung hatte Pronto insgesamt etwa 40 Millionen US-Dollar eingesammelt, mit Investoren wie Epiq Capital, Glade Brook Capital, General Catalyst und Bain Capital Ventures. Pronto und Groom haben nicht auf Anfragen nach Kommentaren reagiert – vermutlich zu sehr damit beschäftigt, die Konkurrenz zu übertrumpfen.