Letztes Jahr, mitten im Chaos eines Gemüsebeets, das offenbar starke 'Ich habe aufgegeben'-Vibes ausstrahlte, traf ein Gärtner eine kühne Entscheidung: das sonnigste Beet für mehrjähriges Obst zu opfern. Der Schritt, der eine Kreuzung zwischen Himbeere und Brombeere namens Tayberry beinhaltete, hat sich nun reichlich ausgezahlt und beweist, dass die gewagtesten Gärtnerentscheidungen manchmal auch die leckersten sind.

Die Tayberry, eine kräftige Hybride, die bei richtiger Pflege reichlich Früchte trägt, wurde als kleine Topfpflanzen gesetzt – obwohl der Gärtner anmerkt, dass wurzelnackte Ware im Winter günstiger ist. Für diejenigen, die das Glück haben, jemanden mit einer etablierten Pflanze zu kennen, ist die Vermehrung durch Absenker ebenfalls eine Option, denn nichts sagt Freundschaft wie das Teilen fruchttragender Zweige.

Trotz anfänglicher Befürchtungen, erstklassige Fläche auf kleinem Raum aufzugeben, haben die Tayberries prächtig gediehen und bieten nach der Etablierung eine wasser- und ressourcenschonendere Option. Die 'große und ziemlich folgenreiche Veränderung' des Gärtners hat sich als Meisterstück erwiesen und zeigt, dass das Beste, was man für sein Gemüsebeet tun kann, manchmal ist, es nicht mehr wie eine pflegeintensive Diva zu behandeln.