Fast 1.000 Migranten überquerten am Bankfeiertagswochenende den Ärmelkanal, denn nichts sagt 'langes Wochenende' wie eine gefährliche Seereise in einer der verkehrsreichsten Schifffahrtsrouten der Welt. Aktuelle Zahlen des Innenministeriums zeigen, dass zwischen Freitag und Montag 989 Menschen in 14 Booten in Großbritannien ankamen, nachdem es fast zwei Wochen lang gar keine Überfahrten gegeben hatte. Anscheinend war das Wetter schön und die Schlepper hatten ein Sonderangebot.

Das bedeutet, dass mehr als jeder zehnte Mensch, der in diesem Jahr vom europäischen Festland ins Land kam, am Bankfeiertagswochenende eintraf. Das Innenministerium, in einer Erklärung, die klingt, als wäre sie von jemandem geschrieben worden, der zu viele Actionfilme gesehen hat, sagte, es gehe 'hart gegen' kleine Bootsüberfahrten vor. Sie kündigten auch einen bahnbrechenden 662-Millionen-Pfund-Deal mit Frankreich an, um 'Durchsetzungsmaßnahmen an den Stränden zu verstärken und Schlepper hinter Gitter zu bringen', was Drohnen, zwei Hubschrauber, ein Kamerasystem und auf Schlagstockeinsatz trainierte Polizei an französischen Stränden umfasst. Denn nichts sagt 'Urlaub' wie Bullen mit Knüppeln.

Das Innenministerium behauptet, seit der Wahl 2024 mehr als 42.000 Migranten an der Überfahrt gehindert und fast 60.000 Menschen, die illegal hier waren, abgeschoben oder abgeschoben zu haben. Überfahrten erreichen normalerweise im August und September ihren Höhepunkt, obwohl die Gesamtzahl im Jahr 2026 bisher (8.565) 37 Prozent niedriger ist als zum gleichen Zeitpunkt im letzten Jahr. Der Höhepunkt war 2022, als über 45.000 Menschen die Reise unternahmen. Man kann nur annehmen, dass sie alle auf der Suche nach einer anständigen Tasse Tee waren.