In einem schockierenden Schritt, der zweifellos Tausende legitime Studenten und genau null Leute, die das System ausgenutzt haben, in Unannehmlichkeiten stürzen wird, verlangt Apple nun von US-Kunden, die Produkte zu ermäßigten Bildungspreisen kaufen, den Nachweis, dass sie tatsächlich Studenten sind. Das Unternehmen hat Unidays, einen bereits in Großbritannien und anderen Ländern genutzten Drittanbieter-Verifizierungsdienst, damit beauftragt, sicherzustellen, dass die Person, die auf 'Kaufen' bei diesem vergünstigten MacBook klickt, tatsächlich ein Student, Elternteil oder Lehrer ist.
Laut Apple Insider rollt Unidays nun auch in Kanada, Australien, Hongkong, der Türkei und Chile aus, was bedeutet, dass Schnorrer weltweit einen anderen Weg finden müssen, um 10 Prozent zu sparen. Berechtigte Kunden können ihren akademischen Status über die Unidays-App oder -Website mit einer E-Mail-Adresse, einem Lichtbildausweis oder anderen gültigen Bildungsdokumenten verifizieren. Dies ergänzt die bestehende Anforderung für Einkäufe im Geschäft, obwohl Apple anmerkt, dass man die Verifizierung vorab abschließen kann, um den Vorgang am Genius Bar zu beschleunigen.
Die Änderung zielt darauf ab, den Missbrauch der Bildungspreise einzudämmen, der zuvor jedem US-Bürger mit einem Browser erlaubte, ohne auch nur eine Augenbraue zu heben, den Studentenstatus zu beanspruchen. Dies ist Apples zweiter Versuch einer Unidays-Verifizierung in den USA, nachdem sie vor vier Jahren kurz eingeführt und dann stillschweigend wieder fallengelassen wurde. Die Geschichte deutet darauf hin, dass diese Richtlinie die Lebensdauer eines Neujahrsvorsatzes eines Erstsemesters haben könnte.
In anderen Neuigkeiten zum Bildungsprogramm: Apple Watch Modelle sind jetzt erstmals rabattberechtigt, was Studenten bis zu 10 Prozent auf die Apple Watch Series 11, Apple Watch SE und Apple Watch Ultra 3 spart. Denn nichts sagt 'Ich lerne für die Abschlussprüfungen' so sehr wie eine 799-Dollar-Smartwatch.