Die Vorbereitungen von Wales auf das WM-Qualifikationsspiel der Frauen am Freitag in Montenegro wurden schwer gestört, nachdem der Teamflug aufgrund von schlechtem Wetter nach Italien umgeleitet werden musste – ein Beweis dafür, dass selbst internationaler Fußball gegen einen mürrischen Himmel nichts ausrichten kann.

Rhian Wilkinsons Mannschaft startete am Mittwoch um 16:30 Uhr BST in Cardiff und sollte etwa drei Stunden später in Montenegro ankommen. Doch aufgrund von Gewittern um die montenegrinische Hauptstadt Podgorica konnten sie nicht landen und wurden schließlich in die italienische Hafenstadt Brindisi umgeleitet. Nichts sagt „elitäre sportliche Vorbereitung“ wie ein ungeplanter Umweg nach Süditalien.

Nach mehr als drei Stunden auf dem Rollfeld in Süditalien, in denen Wales gehofft hatte, dass sich das Wetter beruhigt, wurde beschlossen, die Nacht in Brindisi zu verbringen. Das ließ die Funktionäre des walisischen Fußballverbands (FAW) hektisch Hotelzimmer für die Reisegruppe organisieren und versuchen, Reisepläne für Donnerstag zu arrangieren.

„Aufgrund von Stürmen in Podgorica wurde der Flug der walisischen Frauen-Nationalmannschaft heute Abend umgeleitet und landete sicher am Flughafen Brindisi in Süditalien“, teilte der FAW auf sozialen Medien mit. „Das Team wird über Nacht in Italien bleiben und alternative Reisemöglichkeiten nach Montenegro für das Spiel am Freitagabend arrangieren.“ So viel zur sorgfältig abgestimmten Vorbereitungsroutine.

Wales trifft am Freitag um 17:00 Uhr BST in Podgorica auf Montenegro im vorletzten Spiel der Gruppe B1. Anschließend empfangen sie am Dienstag in Cardiff die Tschechische Republik, ihre Rivalen um den Gruppensieg.