Donald Trump hat eine dreiwöchige Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und Libanon angekündigt, wie er Reportern im Oval Office mitteilte. Er äußerte die Hoffnung, dass die Führer beider Länder sich während dieser zusätzlichen Kampfpause treffen würden. Auf die Frage, wie lange er auf ein langfristiges Friedensabkommen mit Iran warten würde, antwortete Trump: 'Hetzt mich nicht.'
Der US-Präsident hatte zuvor der Marine befohlen, 'zu schießen und zu töten', falls kleine iranische Boote Minen in der Straße von Hormus legten. Er behauptete, US-Minensuchboote 'räumen die Straße gerade jetzt' angesichts des Konflikts. US-Spezialkräfte enterten einen staatenlosen Öltanker im Indischen Ozean, der nach Pentagon-Angaben iranisches Rohöl transportierte, was die Spannungen verschärfte. Trump behauptete, die USA hätten 'etwa 75 % unserer Ziele im Iran getroffen' und machte für das Ausbleiben eines Abkommens die 'im Chaos versinkende' Führung des Iran verantwortlich.
Irans Präsident Masud Peseschkian wies Behauptungen interner Spaltungen zurück und sagte, es gebe keine 'Hardliner' oder 'Gemäßigten'. Außenminister Seyed Abbas Araghchi fügte hinzu, die Staatsinstitutionen 'handelten weiterhin mit Einheit, Zielstrebigkeit und Disziplin'. Die USA setzten eine Belohnung von bis zu 10 Millionen Dollar für Hinweise zu Hashim Finyan Rahim al-Saraji aus, dem Anführer der von Teheran unterstützten Miliz Kata'ib Sayyid al-Shuhada im Irak, die als Terrorgruppe eingestuft ist.
Die Tötung der libanesischen Journalistin Amal Khalil (43) durch Israel bei einem Angriff löste internationale Empörung aus; der libanesische Ministerpräsident nannte sie ein 'Kriegsverbrechen'. Kollegen sagten, Rettungskräfte seien gezielt angegriffen worden, während sie versuchten, sie aus den Trümmern zu bergen. Die US-Journalistin Shelly Kittleson, die eine Woche nach ihrer Entführung in Bagdad durch Kataib Hisbollah freigelassen wurde, bedankte sich online bei Unterstützern. Italienische Sportfunktionäre lehnten einen Vorschlag der Trump-Administration ab, Iran bei der Weltmeisterschaft zu ersetzen. Papst Leo drängte auf US-iranische Gespräche zur Beendigung des Krieges und verurteilte die Todesstrafe, wobei er zu einer 'Kultur des Friedens' aufrief.