Sie haben vielleicht noch nie von Suunto gehört, aber das Navigationsunternehmen scheint seit fünf Jahren heimlich im Audio-Bereich tätig zu sein. Mit dem fünften Launch, dem Suunto Spark, wird die Knochenleitung zugunsten des neueren Open-Ear-Formfaktors aufgegeben – ein Schritt, der sich als perfekt für Läufer, Radfahrer und Wanderer erweist, die lieber Asphalt gegen Trails tauschen, als sich mit schwitzigen Gehörgängen herumzuplagen.

Dies sind Kopfhörer, die für Menschen entwickelt wurden, die versucht sein könnten, das, was auf ihren Ohren sitzt, durch das zu ersetzen, was ihre Bewegungen am Handgelenk oder in der Tasche verfolgt. Laut Testbericht sind die Suunto Spark Open Earbuds schnell zum Lieblings-Workout-Begleiter des Testers geworden – hohes Lob von jemandem, der vermutlich schon einmal versucht hat, einen iPod am Oberarm zu befestigen.

Der Sitz ist bei Kopfhörern alles, besonders bei solchen, die für Läufe oder lange Wochenendausfahrten bestimmt sind. Suunto hat das Gewicht richtig hinbekommen: Jeder Ohrhörer wiegt 0,3 Unzen (9 Gramm) – nicht die leichtesten auf dem Markt, aber die Mischung aus Titan und Silikon verteilt die Last gut von der Lautsprechereinheit auf den flexiblen Ohrhaken. Der Sitz wird als beruhigend beschrieben, ohne sich jemals wie eine Klammer an der Außenseite des Ohrs anzufühlen. Sie vertragen sich sogar friedlich mit Kappen, normalen Brillen und Sonnenbrillen – ein Beweis dafür, dass nicht alle Gadgets um Platz auf Ihrem Kopf kämpfen müssen.