Das Pentagon hat entschieden, dass seine Raketenabwehrstrategie etwas mehr Elon Musk vertragen könnte, und vergibt an SpaceX einen 4,16-Milliarden-Dollar-Auftrag zum Bau von Satelliten für Präsident Donald Trumps geplantes 'Goldene Kuppel'-Verteidigungssystem. Die US Space Force gab am Freitag bekannt, dass diese mit Sensoren ausgestatteten Satelliten es ihr ermöglichen, Ziele aus dem Weltraum zu erkennen und zu verfolgen, denn anscheinend ist das Beobachten von Dingen aus dem Orbit der neue Trend.

SpaceX, das kürzlich den wohl größten Börsengang aller Zeiten beantragt hat, hat bereits Verträge mit der Space Force zur Entwicklung anderer Teile der Goldenen Kuppel. Das System, ähnlich dem israelischen Iron Dome, aber vermutlich glänzender und teurer, soll Raketen und andere Luftziele identifizieren und abschießen. SpaceX soll auch Prototypen für weltraumgestützte Abfangjäger entwickeln und erhielt einen separaten 2,29-Milliarden-Dollar-Auftrag zur Entwicklung seines Datennetzwerks. Denn wenn man eine Kuppel baut, braucht man einen soliden Datenplan.

Einige Experten bezweifeln, ob die Goldene Kuppel tatsächlich gegen einen Raketenhagel funktionieren wird oder ob sie die Gefahr eines Atomkriegs nur erhöht – Sie wissen schon, Kleinigkeiten. Space-Force-General Michael Guetlein hat Bloomberg versichert, dass das Verteidigungssystem bis Ende 2028 eine 'gewisse Einsatzfähigkeit' haben werde, was in Regierungssprache wahrscheinlich 'wir werden eine PowerPoint-Präsentation bereithaben' bedeutet.