Richter sagt xAI, es soll sich beruhigen, Minnesotas Nudify-App-Verbot tritt trotzdem in Kraft
Ein Bundesrichter fordert xAI auf, nicht zu trödeln, und erlaubt Minnesotas erstem landesweiten Verbot von Nudify-Apps, in Kraft zu treten, während der Rechtsstreit weitergeht.
In einem Schritt, der sicherlich einige Federn im sich ständig ausweitenden Imperium von Elon Musk zerzaust hat, wird ein Gesetz in Minnesota, das 'Nudify'-Apps verbietet, wie geplant in Kraft treten, trotz xAIs hektischer rechtlicher Einwände. US-Bezirksrichter Donovan Frank, in einer Entscheidung, die wie ein strenger Elternteil klingt, der einen zögernden Teenager tadelt, wies darauf hin, dass xAI seinen Antrag auf eine einstweilige Verfügung am 29. Juli 2026 einreichte – nur drei Tage bevor das Gesetz am 1. August in Kraft treten sollte. Das Gesetz war fast drei Monate zuvor, am 1. Mai, unterzeichnet worden. 'Eine solche Verzögerung bei der Einreichung der Klage und des Antrags deutet darauf hin, dass der Schaden nicht unmittelbar ist', schrieb Frank, was wohl die höflichste Art des Justizsystems ist, zu sagen: 'Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.'
Diese Entscheidung tötet xAIs Klage nicht vollständig; sie erlaubt lediglich, dass das Gesetz in Kraft tritt, während der Rechtsstreit weitergeht. xAIs Klage argumentiert, dass das Verbot – das erste seiner Art in den Vereinigten Staaten – 'übermäßig umfassend' sei und dass 'es weitaus weniger einschränkende Alternativen gibt, die die gleichen Ziele erreichen'. Man könnte sich fragen, welche 'weniger einschränkenden' Alternativen es für Apps geben könnte, die dazu entwickelt wurden, nicht einvernehmliche sexualisierte Bilder zu erstellen, aber xAI scheint entschlossen, das herauszufinden.
Zur Einordnung: Früher in diesem Jahr nutzten Nutzer von Elon Musks Social-Media-Plattform X (die zusammen mit xAI jetzt Teil von SpaceX ist – denn warum nicht alles in einem riesigen Weltraum-Konglomerat konsolidieren?) xAIs Grok-Chatbot, um die Plattform mit nicht einvernehmlichen sexualisierten Bildern zu überfluten. Dies führte zu Ermittlungen und Verboten, und offenbar zu einer gesetzgeberischen Reaktion, die xAI nun als unbequem empfindet. Die Entscheidung des Richters deutet darauf hin, dass xAI vielleicht über das Timing seiner Klage hätte nachdenken sollen – oder, wissen Sie, über den Zweck der App an erster Stelle.
The Good Times
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