In einem Schritt, der nahelegt, dass deine Küchengeräte noch nicht genug mithören, hat Prego, die Marke für Pasta- und Pizzasoßen, ein Gerät eingeführt, das alles aufzeichnen soll, was am Esstisch gesagt wird. Der Connection Keeper, der einem überdimensionalen Pastaglasdeckel ähnelt, wurde in Zusammenarbeit mit StoryCorps entwickelt, der gemeinnützigen Organisation, die amerikanische Geschichten im American Folklife Center der Library of Congress archiviert. Es enthält keine KI, kein WLAN oder Bluetooth, aber Nutzer können Aufnahmen optional auf die Website von StoryCorps hochladen, um sie leichter zu teilen.
Prego behauptet, das Gerät ziele darauf ab, Familienunterhaltungen zu fördern, anstatt auf Handys zu starren während der Mahlzeiten – ein edles Ziel, das sie allerdings nur einer ausgewählten Gruppe zugänglich machen. Das Unternehmen plant, weniger als 100 Einheiten zu produzieren. Ab dem 27. April wird es online für 20 US-Dollar als Teil eines Bundles erhältlich sein, das das Gerät, ein Glas Prego-Soße, Spaghetti-Nudeln und ein Kartenspiel mit Gesprächsanregungen umfasst.
Die Bedienung ist einfach: Platziere den Connection Keeper auf dem Tisch, drücke einen Knopf, und er beginnt mit der Aufzeichnung. Mit zwei Mikrofonen erfasst er CD-Qualitäts-Audio auf einer 16-GB-microSD-Karte und bietet bis zu acht Stunden Aufnahmezeit bei voller Ladung.
Nach dem Abendessen können Aufnahmen per USB-C auf einen Computer übertragen und auf eine StoryCorps-Mikroseite hochgeladen werden, wo sie privat gespeichert werden, es sei denn, sie werden mit anderen Nutzern oder der Öffentlichkeit geteilt. Es gibt sogar die Option, sie in der Library of Congress zu archivieren, wodurch sie automatisch öffentlich werden – hoffentlich sprechen deine Familienunterhaltungen dann über tiefgründigere Themen als die neuesten Internet-Memes.
Aufnahmen sind über die StoryCorps-App auf Smartphones zugänglich, aber Prego hat bewusst Handys aus dem Rest des Prozesses ausgeschlossen, um ihre Nutzung am Tisch zu entmutigen. Das erklärt auch das Fehlen eines Bildschirms; das Ziel war es, die Interaktion mit dem Gerät zu minimieren, damit Familien sich darauf konzentrieren können, miteinander zu sprechen.