Googles Pixel-Smartphones waren lange das Flaggschiff der Vernunftskäufer: edel genug, um mit Samsungs Besten mitzuhalten, aber meist ein bisschen günstiger. Diese Preislücke machte es leicht, etwaige Leistungs- oder Hardware-Schwächen zu verzeihen. Aber die Pixel-11-Serie ist dabei, das Drehbuch umzudrehen – und nicht so, wie es dein Geldbeutel genießen wird.
Basierend auf berichteten Preisen wird Google voraussichtlich Samsung-Preise für seine nächsten Telefone verlangen. Die Hardware klingt laut Lecks und bekannten Details immer noch konkurrenzfähig, aber das Wertversprechen des Pixels stützt sich nun stark auf Software statt auf einen niedrigeren Preis. Mit anderen Worten: Google wettet darauf, dass du extra zahlst, um seine KI-Funktionen nutzen und Updates zuerst erhalten zu dürfen.
Google hat bestätigt, dass seine nächste Generation von Pixel-Geräten am 12. August um 18:00 Uhr ET bei einem „Made by Google“-Event debütieren wird. Vorbestellungen sollen an diesem Tag starten, wobei Berichte auf einen Einzelhandelsstart am 20. August hindeuten. Samsung hingegen hat seine Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra bereits am 25. Februar auf den Markt gebracht (veröffentlicht am 11. März), gefolgt von Galaxy Z Fold 8, Z Fold 8 Ultra und Z Flip 8 am 22. Juli (verfügbar ab 7. August).
Ein aktuelles Leck, berichtet von The Verge und anderen, behauptet, dass das Pixel 11 899 $ kosten wird. Das Pixel 11 Pro wird dich 1.099 $ kosten, das Pixel 11 Pro XL 1.299 $ und das Pixel 11 Pro Fold stolze 1.899 $. Das ist eine Erhöhung um 100 $ für Pixel 11 und Pixel 11 Pro, obwohl sie ihren Start-Speicher von 128 GB auf 256 GB verdoppeln sollen. Das Pixel 11 Pro XL und Pro Fold würden jedoch 100 $ mehr kosten, während die gleiche Startkapazität von 256 GB beibehalten wird. Du zahlst also mehr für den gleichen Speicher bei diesen Modellen – klassisch.
Diese neuen Preise spiegeln fast genau Samsungs aktuelle Produktpalette wider. Das 256-GB-Galaxy S26 startet bei 899,99 $, das S26+ kostet 1.099,99 $ und das S26 Ultra startet bei 1.299,99 $. Samsungs Galaxy Z Fold 8 kostet 1.899,99 $, während das größere Fold 8 Ultra bei 2.099,99 $ startet. Denk daran: Bis Google es offiziell macht, sind diese Spezifikationen und Preise immer noch Gerüchte – also storniere deine Vorbestellung noch nicht.
Jetzt lass uns über Hardware sprechen. Das Pixel 11 wird Berichten zufolge Googles Tensor-G6-Prozessor verwenden, der für KI und computergestützte Fotografie optimiert ist. Für Endnutzer bedeutet das in der Regel hervorragende Fotos und clevere Funktionen. Samsungs Snapdragon hingegen ist bekannt für rohe Leistung, fähigere Kameras und schnelleres Aufladen. Das Standard-Pixel 11 soll ein 6,3-Zoll-OLED-Display und drei Rückkameras haben, während die Pro-Modelle möglicherweise verbesserte LTPO-Displays und bessere Weitwinkel-, Ultraweitwinkel- und Telekameras bieten. Das Pixel 11 Pro XL wird voraussichtlich 6,8 Zoll groß sein. Was das Aufladen betrifft, deuten Gerüchte auf eine Batterie von etwa 4.985 mAh, bis zu 30 Stunden Akkulaufzeit und Schnellladen hin, das mit passenden 30-W- bis 45-W-USB-C-Adaptern in etwa 30 Minuten 55 % erreichen kann.
Der Vergleich der Faltgeräte ist interessanter. Wenn der gemunkelte Preis von 1.899 $ hält, wird das Pixel 11 Pro Fold im Wesentlichen so viel kosten wie das Z Fold 8. Samsungs Faltgerät bietet ein 7,6-Zoll-Faltdisplay, zwei 50-MP-Rückkameras, einen 4.800-mAh-Akku und ein leichtes Design von 201 g. Googles neues Faltgerät soll einen 8-Zoll-Innenbildschirm und ein 6,4-Zoll-Außendisplay haben, mit einem Akku von etwa 4.800 mAh. Auf dem Papier liegen sie also gleichauf.
Aber hier ist die Sache: Wenn du kein echter Technik-Nerd bist, sind Unterschiede bei Kamera, Display und Akkugröße nicht unbedingt deine größte Sorge. Die meisten Premium-Telefone bieten für den Durchschnittsmenschen vergleichbare Hardware. Was mehr zählt, ist die Software-Erfahrung – und genau dort glänzt Pixel. Google kontrolliert sowohl Pixel-Hardware als auch Android, also entwirft es Funktionen um seine eigenen Telefone herum und liefert große Android-Updates und Pixel Drops schnell an sie aus. Zum Beispiel wurde Android 17 im Juni zuerst auf Pixel 6 und neueren Geräten ausgerollt und brachte schwebende App-Blasen, stärkere Sicherheitsmaßnahmen, Screen Reactions, verbesserte Gaming-Funktionen für Faltgeräte und integrierte Kindersicherung. Zusammen mit Android 17 brachte der Juni-Pixel-Drop benutzerdefinierte Take-a-Message-Begrüßungen, Ge