In einer Live-Fragerunde, die es irgendwie schaffte, sowohl zutiefst praktisch als auch existenziell philosophisch zu sein, stellten sich die Laufexperten Kieran Alger und Sarah Marsh in den Kommentaren des Guardian den drängenden Fragen zu Schuhwerk, Training und – ja – der optimalen Unterwäsche für Halt.
Ein Leser mit dem Namen „comradest“ eröffnete die Runde mit einer Frage zur Zukunft des Laufens als Sport, mit einem Seitenblick auf Technik, Rennen und die breitere Subkultur. Kieran antwortete mit vorsichtigem Optimismus und wies auf den Boom von Laufclubs und -gemeinschaften hin – von Parkrun bis zu den Friday Night Run Club Raves (anscheinend ein Ding, und nicht nur ein Fiebertraum). Er prophezeite, dass KI-gestützte Apps das Coaching demokratisieren würden, fragte sich aber auch laut, ob wir irgendwann gegen die Tyrannei der Daten rebellieren und zu einem einfacheren, intuitiveren Laufansatz zurückkehren würden. „Ein bisschen Gegenwind zur Strava-Generation“, sinnierte er, „wo wir auf unseren Körper hören, anstatt alles danach zu beurteilen, was eine Uhr sagt.“
Sarah, die sich als Kind der 1990er outete, gestand ihre Liebe zu Eminem als Laufmotivation, während Kieran verriet, dass seine Playlist von käsiger House-Musik bis zum Greatest Showman-Soundtrack reicht. Er empfahl außerdem die Shokz OpenFit Air Kopfhörer – leicht, Clip-on, offene Bauweise, die einen Teil der Umgebung hören lassen – und die Beats Powerbeats Fit für diejenigen, die In-Ear-Knöpfe bevorzugen. Die Runde bleibt für weitere Fragen offen, sofern man sich anmeldet oder ein Guardian-Konto erstellt.