Sicherheitskameras haben sich von überteuerten geschlossenen Systemen zu erschwinglichen DIY-Lösungen entwickelt, und laut dem Smart-Home-Tester von ZDNet haben die kabellosen Varianten endlich einen Platz an der Wand verdient – oder am Zaun, oder am Baum, oder wo auch immer Sie verdammt nochmal wollen. Nach Jahren des Testens eines kompletten 10-Kamera-Überwachungssystems – von denen nur zwei verkabelt sind – erklärt der Tester batteriebetriebene Kameras zur ersten Wahl für die meisten Hausbesitzer, vorausgesetzt, man erwartet nicht, dass sie auch noch Kaffee kochen.

Die erste Regel beim Kamerakauf, so argumentiert er, sei nicht Auflösung oder Nachtsicht – sondern Lage, Lage, Lage. Kabellose Kameras bieten eine Flexibilität bei der Platzierung, von der verkabelte Systeme nur träumen können. Man kann eine an einem Zaun montieren, um Wildtiere zu beobachten, oder an einer Südwand mit einem Solarpanel, sodass man sie nur einmal im Jahr aufladen muss, wenn überhaupt. Batteriebetriebene Türklingeln und ergänzende kabellose Kameras an jeder Tür runden das Setup ab, denn offenbar ist eine Kamera pro Eingang etwas für Anfänger.

Bevor Sie auf „Kaufen“ klicken, fragen Sie sich: „Welches Problem löse ich?“ Dieselbe Kamera wird nicht für die Haustierüberwachung und die Abschreckung von Paketdieben taugen, also grenzen Sie Ihre Prioritätenliste ein. Speicher ist ein weiteres Minenfeld – manche Kameras sind günstig in der Anschaffung, verstecken aber wichtige Funktionen hinter monatlichen Cloud-Abonnements mit Gebühren pro Kamera und abgestuften Bezahlschranken. Andere bieten lokalen Speicher per microSD-Karte, NAS-Unterstützung oder Heim-Hubs mit SSDs, ohne Abonnement. Die Wahl des Testers für abonnementfreie Seelenruhe? Eufy Security, das eine Mischung aus kabelgebundenen, batteriebetriebenen und Solar-Optionen mit lokalem Speicher über HomeBase bietet.

Was die Auflösung betrifft, sollten Sie sich nicht an 1080p vs. 4K aufhängen – eine gut platzierte 1080p-Kamera schlägt eine schlecht platzierte 4K-Kamera jedes Mal. Konzentrieren Sie sich auf Sensorqualität, Dynamikumfang und Low-Light-Leistung, und lesen Sie Bewertungen von Leuten, die das Ding tatsächlich im Dunkeln benutzt haben. Denn nichts sagt „Sicherheit“ wie eine Kamera, die nur die Oberseiten von Hüten erfasst.