Da die Temperaturen täglich schneller steigen als die Hand eines Teenagers bei einem Pop-Quiz, steigen die Stromrechnungen erwartungsgemäß mit. Ein ZDNet-Autor hat experimentiert, seine eigenen Stromkosten mit Solarenergie auszugleichen, und eine nachhaltige Lösung gefunden, die wie eine Mischung aus einem traditionellen Gasgenerator, einer permanenten Hausbatterie-Backup und einer tragbaren Batterie funktioniert, die man lieber nicht eine Treppe hochtragen möchte.
Der Anker Solix F3800 Plus ist eine erweiterbare Batterie mit einer Kapazität von 3,84 kWh. Trotz seiner Räder ist er nicht fürs Camping im Zelt gedacht – es sei denn, man hat Spaß daran, 136 Pfund Hardware zu einem Campingplatz zu schleppen, um das Privileg zu haben, einen Film auf einem Laptop zu schauen. Stattdessen ist es eine tragbare Batterie, die sich als legitimes Ganzhaus-Backup-System tarnt, das Kühlschränke, tragbare Klimaanlagen, Pumpen, Elektrowerkzeuge und sogar einige zentrale Klimaanlagen betreiben kann – vorausgesetzt, man hat nichts gegen gelegentliche Brownouts.
Der Autor hat den F3800 Plus mit zwei 410W starren Solarmodulen mit insgesamt 820W aufgestellt – obwohl, wie jeder, der jemals eine Wolke gesehen hat, weiß, Solarmodule selten ihre Nennleistung erreichen. Dennoch gibt es mehrere Möglichkeiten, dies als Haus-Backup-System zu konfigurieren, von „Einstecken und auf das Beste hoffen“ bis „Einen Elektriker beauftragen und viel Geld ausgeben“.
Der einfachste Ansatz: Geräte direkt in den F3800 Plus einstecken. Betreiben Sie einen großen Side-by-Side-Kühlschrank, der monatlich 25-67 kWh verbraucht, mit Solarenergie, und Sie können bis zu 20 Dollar pro Monat an Stromkosten sparen. Das entspricht 240 Dollar jährlich – ungefähr die Kosten für ein schönes Abendessen oder einen Monat Netflix und Lieferdienst. Der Autor merkt an, dass dies „nur für den Kühlschrank“ gilt, und überlässt es den Lesern, ihre eigene Begeisterung zu berechnen.
Eine praktischere Lösung besteht darin, den F3800 Plus an einen Generatoranschluss und einen Umschalter anzuschließen, besonders in Häusern, wo diese Einrichtung bereits existiert. Dadurch kann die Batterie als Backup-Generator fungieren, wenn der Strom ausfällt – sauberer und sicherer als ein traditioneller Gasgenerator, da es keine Abgase und Wärmeentwicklung gibt, obwohl es nicht den befriedigenden „Ich bin in einem Katastrophenfilm“-Geruch bietet.
Die fortschrittlichste Option: Den F3800 Plus an ein Smart-Home-Panel oder ein Ganzhaus-Backup-System anschließen. Anker bietet ein eigenes Smart Home Power Panel an, das automatisch Ausfälle erkennt und ohne Eingriff auf Batterie-Backup umschaltet. Das kostet mehr und erfordert professionelle Installation, funktioniert aber ähnlich wie der Tesla Powerwall, das EcoFlow Smart Home Panel oder der Generac PWRcell. Mit anderen Worten, es ist die gleiche Idee, nur mit einem anderen Logo.
Mit zwei 410W-Modulen und guter Sonneneinstrahlung erhält der Autor durchschnittlich 3,7 kWh pro Tag, potenziell bis zu 5 kWh bei besserer Platzierung. Der Ehemann des Autors hat Halterungen, Rollen und Holz gekauft, um eine effizientere Basis für die Module zu bauen – aber das steht immer noch auf seiner To-Do-Liste, denn anscheinend sind selbst Solarprojekte nicht immun gegen das universelle Gesetz unvollendeter Heimwerkerarbeiten.
Wenn Sie Ihren durchschnittlichen täglichen Energieverbrauch unter Ihrer Solarerzeugung halten, können Sie theoretisch vollständig von Solarenergie leben. Aber der durchschnittliche US-Haushalt verbraucht etwa 30 kWh pro Tag, was dies für eine Hinterhofanlage zu einem ehrgeizigen Ziel macht. Ein skalierbares System wie der F3800 Plus kann jedoch einen großen Teil des Hintergrundstrombedarfs decken – Standby-Elektronik wie Router, Kühlschränke, Fernseher, Ladegeräte und intelligente Geräte. Der Autor warnt davor, große Lasten wie zentrale Klimaanlagen, elektrische Trockner, Öfen, Raumheizungen und elektrische Warmwasserbereiter dauerhaft eingesteckt zu lassen, da sie die Batterie schneller entladen würden, als ein Teenager den Akku eines Handys während einer langweiligen Stunde leert.
Die Erkenntnis: Erwarten Sie nicht, dass ein Hinterhof-Solarsystem von Anfang an Ihr ganzes Haus mit Strom versorgt. Zielen Sie stattdessen darauf ab, Ihren essenziellen Grundstrombedarf zu eliminieren. Der Anker Solix F3800 Plus und starre Solarmodule bieten eine skalierbare Lösung, die keine riesige Vorabinvestition erfordert – nur eine Toleranz für schrittweise Einsparungen und einen Ehemann, der irgendwann dazu kommt, diese Basis zu bauen.