Wenn der Platz knapp ist, ist eine Soundbar eine hervorragende Möglichkeit, Surround-Sound zu reproduzieren – und vielleicht auch ein paar Teetassen in der Küche klirren zu lassen. Für 3.600 Dollar hat Focal (sprich: fo-kal) allen S-Marken (Sonos, Samsung und Sony) mit der Mu-So Hekla ernsthafte Konkurrenz gemacht.

Die Mu-So Hekla ist ein 34 Kilo schweres Biest mit 15 Treibern für Surround-Sound und 660 Watt Leistung. Es besteht sogar die Chance, dass dieses Modell eine verkabelte Lautsprecheranlage mit AV-Receiver ersetzen könnte. Tatsächlich ist die Mu-So Hekla mehr als nur eine Soundbar für Filme: Sie ist ein audiophiler Lautsprecher auf Augenhöhe mit der Cambridge Audio Evo One (die nicht für Filme ausgelegt ist und Dolby Atmos nicht unterstützt). Kleinere Probleme und ein hoher Preis machen die Mu-So Hekla insgesamt etwas weniger überzeugend, aber sie bleibt eine Top-Wahl als eigenständiger Surround-Sound-Lautsprecher.

Eine Sache, die uns an der Mu-So Hekla (abgesehen von dem albernen Namen, der britischen Slang für ‚Audiophiler‘ und den Namen eines Vulkans in Island kombiniert) sofort nicht gefiel, sind die zu scharfen Kanten. Beim Anheben bekamen wir keinen guten Halt an dem riesigen Metallkühlkörper auf der Rückseite. Kein großes Problem, da das Produkt dazu gemacht ist, seinen Platz auf einem TV-Ständer oder Regal zu finden und dort zu bleiben. Unser anderer kleiner Kritikpunkt ist, dass sie mit 29 cm Tiefe nicht von vorne nach hinten auf einen normalen TV-Ständer passte. Wir mussten einen Sony Bravia 5 Fernseher auf ein paar Klötze stellen, um die Mu-So Hekla unterzubringen.