Deutschland zu China: ‚Zutiefst beunruhigend‘, dass ihr russische Soldaten ausbildet – könntet ihr nicht?
Deutschland ist nicht begeistert, dass China russische Soldaten ausbildet; Russland beansprucht eine weitere Stadt; Sumy wird bombardiert; Ukraine und Polen haben eine Geschichtsstunde; Litauen will Atomwaffen; russische Athleten bleiben gesperrt.
Deutschland hat den chinesischen Botschafter zu einem dringenden Gespräch zitiert, nachdem Berichte aufkamen, dass die chinesische Armee heimlich russische Soldaten ausbildet – von denen einige angeblich in der Ukraine eingesetzt wurden. Das deutsche Außenministerium nannte die Berichte ‚zutiefst beunruhigend‘ und fügte hinzu, dass jede Unterstützung, die Russlands Angriffskrieg ermöglicht, eine ‚Bedrohung‘ für die Sicherheit Deutschlands darstelle. Die Enthüllung stammt von Die Welt, die sich auf als geheim eingestufte europäische Geheimdienstdokumente beruft, denen zufolge mehrere hundert russische Soldaten auf chinesischem Boden ausgebildet wurden. In anderen Nachrichten behauptet Russland, die vollständige Kontrolle über Kostjantyniwka in der Ostukraine übernommen zu haben, eine Stadt mit etwa 78.000 Einwohnern, die seit Ende 2025 angegriffen wird. Kremlsprecher Dmitri Peskow verkündete den Sieg, unabhängige Überprüfungen fehlen jedoch wie üblich. Unterdessen tötete ein russischer Gleitbombenangriff auf das Zentrum von Sumy mindestens vier Menschen, darunter ein Kind, und verletzte 27. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte verstärkten Druck auf Russland, ‚damit der Terror gestoppt werden kann‘. Auf diplomatischer Front sagt Polens Premierminister Donald Tusk, die Ukraine wolle die Spannungen mit Warschau abbauen – eine Aufgabe, die durch einen Streit über historische Ehrungen und ein Massaker erschwert wird. Und Litauens Präsident Gitanas Nausėda kündigte an, das Land wolle Teil der westlichen nuklearen Abschreckung gegen Russland sein und leitete eine Verfassungsänderung ein, um das Verbot der Stationierung von Atomwaffen aufzuheben. Schließlich hat World Athletics sein Verbot russischer und belarussischer Athleten bekräftigt und auf fehlende ‚greifbare Bewegung in Richtung Friedensverhandlungen‘ verwiesen. Also keine Leichtathletik für euch, aber reichlich geopolitische Hürden.
The Good Times
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