David Harbour hat sich endlich zu Lily Allens Enthüllungsalbum *West End Girl* geäußert – und Spoiler: Er glaubt nicht, dass es um ihn geht. Der *Stranger Things*-Schauspieler, derzeit auf Emmys-Tour für das HBO-Verbrechensdrama *DTF St Louis*, trennte sich Anfang 2025 von der Sängerin nach ihrer Hochzeit 2020. Das Paar reichte Monate später die Scheidung ein.

Allens Hit-Album schildert die explosive Auflösung einer Ehe, inklusive Untreue und emotionaler Manipulation, wobei die Sängerin es als „Mischung aus Fakt und Fiktion“ bezeichnet. Der Guardian-Kritiker Alexis Petridis nannte es „einen Akt unaufhaltsamer persönlicher Exorzismus“. Harbour, der mit *Variety* sprach, nannte die Erfahrung „seltsam“, räumte aber das Recht eines Künstlers ein, sein Leben für Kunst zu nutzen. „Ich respektiere sie dafür“, sagte er. Auf die Frage, ob er gegen Behauptungen vorgehen wolle, antwortete Harbour: „Geschichten sind komplex … Es war nicht meine Erfahrung.“

Allen sagte der *Vogue*, das Album sei „inspiriert von dem, was in der Beziehung passiert ist“, aber nicht das Evangelium. Sie ist jetzt mit dem Album auf Tour, das der Guardian-Kritikerin Claire Biddles zwei Sterne gab und es als „rohes Dokument ehelichen Verrats“ bezeichnete, aber eine enttäuschende Show. Allen verhandelt auch über ein mögliches Theaterstück basierend auf den Songs. „Die Tinte ist noch nicht trocken“, sagte sie. „Aber es ist sehr aufregend.“

Unterdessen berichteten Boulevardblätter, dass Harbours *Stranger Things*-Co-Star Millie Bobby Brown eine Mobbing- und Belästigungsklage gegen ihn eingereicht habe. Harbour nannte das Timing „seltsam“ und bestritt anhaltende Spannungen: „Sie werden mehr von mir und Millie sehen – 10 Jahre waren nicht genug. Es war nur eine einfache Bruch-und-Reparatur-Sache.“ Er fügte hinzu, dass die Leute heutzutage „sehr ängstlich sind, über Dinge zu reden“. Harbour wird als Nächstes seine Rolle als Weihnachtsmann in *Violent Night 2* wiederholen.