Neko Health, das von Spotify-Gründer Daniel Ek und Hjalmar Nilsonne mitgegründete Startup für Körperscans und Gesundheitschecks, hat eine Serie-C-Finanzierung in Höhe von 700 Millionen Dollar unter der Führung von Lightspeed Venture Partners und O.G. Venture Partners abgeschlossen. Dies folgt auf die Serie-B-Finanzierung von 260 Millionen Dollar im Januar 2025 – denn offenbar wollen die Leute wirklich wissen, was in ihrem Körper vorgeht.

Das Unternehmen nutzt eine eigene Scan-Technologie plus Blutuntersuchungen, um die Gesundheit zu bewerten, und bietet nun auch Informationen zur Körperzusammensetzung für Fitnessstudio-Enthusiasten. Es kann auch Apple Health-Daten integrieren und Klinikern reale Daten liefern, die vermutlich genauer sind als Ihre vage Selbstdiagnose. Neko Health hat derzeit Standorte in Großbritannien und Schweden, ein erster US-Standort ist in New York geplant. Mehr als 100.000 Menschen wurden bereits gescannt, über 350.000 stehen auf der Warteliste oder haben Termine.

Ein zufriedener Kunde: Calm-Gründer Alex Tew, der auf X postete, dass ein Neko-Scan einen bösartigen Leberfleck auf seinem Rücken entdeckte, den er umgehend entfernen ließ. „Ich bin Neko dankbar, dass sie mir geholfen haben, das zu entdecken – ich bin nicht sicher, wie ich es sonst bemerkt hätte“, sagte er, vermutlich ohne die meditative Ruhe seiner eigenen App.

Neko Health ist nicht das einzige Tech-Brüder-Gesundheitsscan-Unternehmen. MidJourney, das für Bildgenerierung bekannte KI-Labor, baut ebenfalls einen Körperscanner, der bis 2027 in ein San Francisco Spa mit Whirlpools und Saunen integriert werden soll – denn nichts sagt Wellness wie KI-generierte Kunst und eine Sauna.

Weitere Investoren in der Runde sind Atomico, General Catalyst, Lakestar, Liberty City Ventures, Positive Sum und BDT & MSD.