In einer atemberaubenden Demonstration von Bürokratie, die bestätigt, was die Beweise nahelegen, hat ein Coroner entschieden, dass der Tod der Behindertenaktivistin Claire Lomas ein Unfall war. Lomas, 44, starb am 22. August 2024 an schweren Verletzungen, die sie fünf Wochen zuvor erlitten hatte, als das Mikrolight, das sie für ein Apple-Vision-Pro-Promo-Video steuerte, beschloss, in Amman, Jordanien, am 15. Juli mit einem Felsen zu verschmelzen.

Die Untersuchung ergab, dass der Royal Aero Sports Club of Jordan keine Verstöße gegen Sicherheitsverfahren feststellte, und die am Flugzeug montierte 180-Grad-Kamera war nicht schuld. Denn natürlich ist das Erste, woran man denkt, wenn ein Flugzeug abstürzt, ob die Kamera es verursacht hat.

Es gab auch Bedenken hinsichtlich Lomas' Selbstvertrauen vor dem Flug. Ben Ashman, ein Mikrolight-Designer, dessen Firma das Flugzeug angepasst hatte, damit Lomas ohne ihre Füße fliegen konnte, bemerkte, dass sie darüber postete, ihre 'tapferen Hosen' anzuziehen, was er 'ungewöhnlich' fand. Denn wenn man kurz davor ist, ein Mikrolight für ein Headset-Promo eines Tech-Giganten zu fliegen, was könnte da schon stressig sein?

Die leitende Coronerin Louise Pinder stellte den Tod als Unfall fest und beschrieb den Endanflug: Das Flugzeug war nicht ausgerichtet, Lomas brach die Landung ab, setzte hart auf, schwenkte nach links, traf Kies und kollidierte mit Felsen etwa 10 Meter von der Straße entfernt. Sie fügte hinzu, es gebe keine Hinweise, dass Risikobewertungsmängel mit ihrem Tod in Verbindung stünden, und dass Lehren gezogen worden seien. Denn das sagt man, wenn jemand bei einem bizarren Unfall stirbt.

Die Familie, vertreten durch Anwältin Katherine Allen, äußerte, dass dies das Ende eines schwierigen Prozesses markiere und dass sie weiterhin mit verheerenden Konsequenzen leben. Claire, die über 900.000 Pfund für die Nicholls Spinal Injury Foundation sammelte und 2012 als erste Person den London-Marathon in einem 'bionischen' Anzug beendete, wird für ihre außergewöhnlichen Leistungen und nun auch für diese tragische Fußnote in Erinnerung bleiben.