Chinas Zhipu AI (Z.ai) hat sein Open-Weight-Modell GLM-5.2 veröffentlicht, und einige Forscher sagen, es könne sich in bestimmten Bug-Finding- und Cybersicherheitsszenarien durchaus mit Mythos messen. Klar, GLM hinkt bei allgemeineren Aufgaben immer noch hinter Anthropic und OpenAI hinterher, aber offenbar ist es China gelungen, die Kluft in den KI-Fähigkeiten zwischen seinen Modellen und denen der USA drastisch zu verkleinern. Das beunruhigt die US-Regierung besonders, die hart daran gearbeitet hat, Chinas Zugang zu leistungsstarken Modellen wie Mythos und Fable sowie der für ihr Training benötigten Hardware einzuschränken. Die Trump-Administration betrachtet Mythos und ähnliche fortschrittliche KI-Modelle als ernste nationale Sicherheitsbedrohungen – denn nichts sagt „Bedrohung“ so sehr wie eine KI, die Bugs im Code finden kann. In der Zwischenzeit hat OpenAI kürzlich GPT-5.6 vorgestellt, das ebenfalls Bedenken hinsichtlich möglichen Missbrauchs aufkommen ließ, was zu eingeschränktem Zugang führte. Da GLM Open-Weight ist, kann es jeder herunterladen und auf handelsüblicher Hardware ausführen, was Power-Usern tiefen Zugang und Flexibilität bietet. Aber es macht es auch anfällig für Missbrauch durch böswillige Akteure, die es mit wenig Aufsicht betreiben können – denn was könnte schon schiefgehen mit einer Open-Source-KI, die gut darin ist, Schwachstellen zu finden?