Außenministerin Penny Wong hat angekündigt, dass sie Chinas Langstreckenraketentest persönlich mit ihren chinesischen Amtskollegen bei ihren nächsten offiziellen Terminen besprechen wird, denn nichts sagt 'Ozean des Friedens' wie ein spitzes diplomatisches Gespräch. In einem Interview mit der ABC am Montagabend bestätigte Wong, dass Australien sein Missfallen über den Raketenstart im Südpazifik auf diplomatischem Wege zum Ausdruck gebracht habe, und stellte fest, dass 'destabilisierende Handlungen zu Fehleinschätzungen führen können' – was auf diplomatisch 'bitte nicht wiederholen' bedeutet. Australische Militärattachés in Peking und Beamte in Canberra wurden am frühen Morgen von chinesischen Kollegen unterrichtet, und Wong machte deutlich, dass die Ansicht der Regierung erneut vorgebracht werde. Sie weigerte sich jedoch wiederholt, über Chinas Absichten zu spekulieren oder die Aktion als 'gefährlich' oder 'übertrieben' zu bezeichnen – vermutlich um diese Adjektive für einen späteren Zeitpunkt aufzuheben.

In der Zwischenzeit liefern sich die Polizei in Melbourne eine Auseinandersetzung mit einem Mann, der angeblich ein riesiges 'Pam the Bird'-Bild auf die Bolte Bridge gemalt hat. Die viktorianische Polizei bestätigte, dass uniformierte und Wasserschutzpolizisten vor Ort sind, nachdem der Mann die Brücke erklommen hat und sich in einem Sperrbereich auf dem Ostturm befindet und sich weigert herunterzukommen. Die Polizei beschuldigt ihn, für Graffiti am frühen Morgen verantwortlich zu sein. Es besteht keine Gefahr für die Öffentlichkeit, obwohl eine Spur gesperrt bleibt. Ein Instagram-Post eines Reporters von Channel Seven zeigt den Mann auf einem der 120 Meter hohen Türme der Brücke, und ein weiterer Post aus der Perspektive des Mannes zeigt ihn, wie er zu den Polizisten unten gestikuliert, mit dem Kommentar: 'Wir sehen uns morgen früh, vielleicht mache ich ein kurzes Nickerchen.' Denn nichts sagt 'kurzes Nickerchen' wie ein 120-Meter-Turm.

In Westaustralien hat Premierminister Roger Cook zugegeben, dass seine Partei einen harten Kampf vor sich hat, um den zuvor sicheren Sitz von Secret Harbour zu behalten, nachdem der ausscheidende Abgeordnete Paul Papalia eine Nachwahl ausgelöst hat. Papalia, der Minister für Strafvollzug, trat gestern aufgrund einer schweren Erkrankung eines Familienmitglieds zurück. Cook räumte ein, dass die Nachwahl 'wirklich hart' werde, und fügte hinzu: 'Wir werden um unser politisches Überleben kämpfen müssen.' Papalia gewann den Sitz 2025 mit 61,5 % der Zweiparteien-Präferenzstimmen, aber ein 28,5 %-Punkte Swing weg von Labor und ein 9,8 %-Punkte Swing zu den Liberalen, plus ein 6,3 %-Punkte Swing zu One Nation (die einen Kandidaten aufstellen wird), deuten darauf hin, dass der Kampf tatsächlich bevorsteht.